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Fujifilm FinePix F300EXR Test
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Typ: kompakte Digitalkamera | 12.0 Megapixel | Bildsensor: Super-CCD EXR, 1/2" | Display: 3.0 Zoll, 460.000 Bildpunkte | Lichtempfindlichkeit: ISO 100 - ISO 3200 | Dateiformate: JPEG | Opt./Dig. Zoom: 15.0x / 4.4x | Brennweite: 24 - 360mm | Anfangslichtstärke: F3.5 - F5.3 | Verschlusszeit: 1/2000 - 8 Sek. | Makro: 5cm - 300cm (Weitwinkel), 120cm - 300cm (Tele) | Opt. Bildstabilisation | Gesichtserkennung | Belichtungssteuerung: Automatik, Halbautomatiken, Manuell | Erw. Speicher: SD, SDHC | HDMI-Anschluss | HD-Video | Energie: Li-Ion-Akku | Gewicht: 215g
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Statistik
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07/2010 |
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02/2011 |
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7 |
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Auswertung der Testberichte
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Mit der FinePix F300EXR kommt laut Test eine kompakte Digitalkamera mit gewaltigem, 15-fachen Zoom auf den Markt. Auch wenn es der Name vermuten lässt, ist sie nicht die Nachfolgerin der F200EXR, sondern der F80EXR. Sie neben der Vollautomatik und umfangreichen Motivprogrammen und Sondermodi auch manuelle Einstellungsmöglichkeiten. Eine Besonderheit: der Hybrid-Autofokus...
Gehäuse & Bedienung
Die Fujifilm FinePix F300EXR steckt laut der Tests in einem gut und wertig gefertigtem Metallgehäuse. Sie gehört zu den dickeren Kompaktkameras, wäre aber für eine Bridgekamera sehr kompakt. Angesichts des Zoomfaktors liegt sie für uns ziemlich genau auf der Kategoriegrenze zwischen diesen beiden Klassen. Durch die Gehäusetiefe passt sie nicht mehr gut in Kleidertaschen. Gefallen hat im Test das große 3-Zoll-Display mit einer überdurchschnittlich großen Auflösung von 460.000 Pixeln, das eine stimmige Vorschau liefert. Kritisiert wurde der Blitz: dieser fährt beim aktivieren der Kamera jedes Mal automatisch aus dem Gehäuse und lässt sich manuell nicht schließen - eine unnötige Belastung der Mechanik.
In puncto Bedienung ist für jede Zielgruppe etwas dabei. Neben einer Vollautomatik können alle Belichtungseinstellungen auch manuell eingestellt werden. Halbautomatiken sind ebenfalls vorhanden. Eingestellt werden diese Modi auf einem Moduswahlrad, wie man ihn von "großen" Kameras kennt. Damit ist die Kamera auch etwas für Anfänger, die sich später vielleicht tiefgehender mit Fotografie auseinandersetzen wollen - die Möglichkeit ist jedenfalls gegeben.
Optik & Bildqualität
Mit einem 15-fache Zoom über ein Brennweitenspektrum von 24 bis 360 mm kann man dazu tendieren, die Kamera in die Bridgekamera-Klasse einzuordnen. Doch dafür ist die F300EXR doch zu kompakt. Mit diesem Brennweitenumfang vom sehr starken Weitwinkel bis in ein sehr starkes Tele ist der Fotograf auf jeden Fall für alles gerüstet. Die Lichtstärke ist mit f3,5 - f5,3 leider nicht besonders beeindruckend.
Genau wie die F80EXR ist auch die FinePix F300EXR eine kompakte Superzoom-Kamera mit einem 12 Megapixel auflösenden CCD-EXR-Sensor, der 1/2 Zoll misst (der CCD-EXR der F200EXR ist mit 1/1,6 Zoll etwas größer ausgefallen). Während bei klassischen Sensoren immer verschiedenfarbige Pixel nebeneinander liegen, um die Auflösung zu maximieren, liegen beim EXR-Modell immer zwei Pixel gleicher Farbe nebeneinander. Bei hohen Empfindlichkeiten werden sie zusammengeschaltet, was ihre Fläche vergrößert, das Bildrauschen reduziert und den Kontrastumfang verbessert – dabei wird aber auch die Auflösung halbiert. Bei einer weiteren Reduzierung auf 3 Megapixel kann die Empfindlichkeit in auf gewaltige ISO 12.800 erhöht werden – das ist selten in der Klasse der digitalen Kompakten. Allerdings ist zu erwarten, dass die Bildqualität in diesen Höhen bestenfalls mäßig sein wird.
Jenseits von EXR-Sonderfunktionen und selten benutzten, sehr hohen ISO-Empfindlichkeiten wurde die Bildqualität der FinePix F300EXR als gut beschrieben. Die Auflösung erreichte im Test sehr gute Werte, allerdings werden die durch den Einsatz eines Schärfefilters erkauft. Auch das Rauschen wird durch einen Filter nachbearbeitet, der produziert aber ein verhältnismäßig ausgewogenes, gutes Ergebnis - wenn man keine Wunder erwartet. Ein Test legte nahe, dass Lowlight-Fans sich lieber eine andere Kamera ansehen sollten. Die Farbdarstellung der Digitalkamera war laut Test sehr gut. Die Sättigung ist in der Grundeinstellung sehr dezent, aber wer es bunter mag, kann auf voreingestellte Modi wechseln. Diese simulieren die Farbcharakteristika analoger Fujifilme und sind dementsprechend auch danach benannt – auch wenn Namen wie „Velvia“ anfangs vielleicht nicht sofort verständlich sind. Der Weißabgleich arbeitete laut Testbericht sehr zuverlässig., und wo sich Aussetzer in der Automatik zeigten, kann durch den manuellen Weißabgleich ausgeholfen werden. Unterm Strich macht die FinePix F300EXR gute Bilder.
Erfreulich ist, dass trotz des großen Zoomumfangs kaum die dafür typischen Bildfehler auftreten: die chromatische Aberration (Farbsäume an Kontrastkanten) ist gering, die Verzeichnung ist auf einem geringen Niveau. Vignettierung (Randabschattung) war nur im Weitwinkel am äußersten Rand zu finden, da dann aber stark.
Ausstattung & Geschwindigkeit
Die Fujifilm FinePix F300EXR kommt mit einer Ausstattung, wie man sie von einer gehobenen Digitalkamera erwartet. Ein HD-Videomodus mit separater Video-Starttaste ist an Bord, eine HDMI-Schnittstelle ist auch dabei. Im Modus „Pro Panorama“ braucht die Kamera nur mit gedrücktem Auslöser geschwenkt zu werden, dann rechnet die Kamera die Bilder zu einem Breitbild-Panorama zusammen.
Ebenfalls gefallen hat in den Tests der Modus „Pro Fokus“, der einen Effekt simuliert, der sonst nur mit Spiegelreflexkameras zu erreichen ist: die Freistellung von Motiven durch starke Hintergrundunschärfe. Gerade bei Porträts ist das ein schöner Effekt. Dafür werden von der Kamera drei Bilder in schneller Folge mit je unterschiedlicher Schärfe aufgenommen und zusammengerechnet, das Ergebnis zeigt das Hauptmotiv im Vordergrund scharf und den Hintergrund unscharf. Laut Test sieht das Ergebnis sehr gut aus.
Die schon als selbstverständlich akzeptierte Gesichtserkennung wurde um ein weiteres Feature ergänzt: jetzt ist auch eine Personenerkennung mit an Bord. Die Fujifilm FinePix F300EXR kann laut Test Personen wiedererkennen und beim späteren Betrachten der Fotos den Namen einblenden. Dadurch kann man z.B. später die Kamera nur die Fotos anzeigen lassen, auf denen die entsprechende Person zu sehen ist. Wie gut diese Spielerei funktioniert, steht noch aus.
Neu ist auch die Sternchenbewertung in der Kamera. Dadurch kann schon beim Fotografieren ein Foto als Favorit markiert werden, so dass man später nicht mehr lange danach suchen muss. Der Akku der Fujifilm FinePix F300EXR hielt im Test ca. 250 Aufnahmen lang durch, das ist Durchschnitt. Schade, dass der Digitalkamera ein RAW-Modus fehlt, denn dann wäre die Fujifilm FinePix F300EXR die perfekte Zweitkamera für DSLR-Fotografen.
Kommen wir zur Geschwindigkeit: der Hybrid-Autofokus ist das eigentliche Highlight der Fujifilm FinePix F300EXR. Er kombiniert einen Kontrast-Autofokus, den auch die meisten anderen Kompaktkameras zum automatischen Scharfstellen verwenden, mit einem schnelleren Phasen-Autofokus, der vor allem in Spiegelreflexkameras zum Einsatz kommt. Tatsächlich ist der Phasen-AF nur simuliert, wofür spezielle Pixel auf dem Sensor zuständig sind - die Mechanik eines echten Phasen-Autofokus wäre zu groß für diese Digitalkamera. Die Kamera nimmt dem Benutzer die Entscheidung ab, ob die Kontrastmessung oder der Phasenvergleich angewendet wird. Bei gutem Licht wird der Phasen-Autofokus eingesetzt, bei schlechtem Licht soll der langsamere Kontrast-Autofokus einspringen. Was wann passiert, ließ sich im Test durch die vollständige Automatisierung dieses Prozesses nicht feststellen. Laut Test war die Fokusgeschwindigkeit der Fujifilm FinePix F300EXR tatsächlich schön schnell: 0,39 Sekunden Auslöseverzögerung bei Tageslicht, bei Dämmerung eine Verlängerung auf 0,47 Sekunden - Prädikat Schnappschusstauglich! Vorsicht aber im Telebereich: dort kann sich die Auslöseverzögerung laut Test auf 0,57 Sekunden verlängern. |
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Weitere Produkte von Fujifilm |
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Tests mit Auszeichnung |
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Wertung |
Ausgabe |
Quelle |
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Zitat: "Die FinePix F300EXR ist eine edle Erscheinung. Ausstattung, Bedienung und Bildqualität sind für eine Kompakte insgesamt sehr gut. Die Fujifilm eignet sich […] als Zusatzkamera, die man immer dabei haben kann. Eine Alternative oder gar ein Ersatz für eine Spiegelreflexkamera oder eine andere System-Kamera [ist] sie aber […] nicht."
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| Platz 1 Mini-Mega-Zoom |
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k.A. |
74.6 |
12/2010 |
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Zitat: "Reisefotografen finden in der F300EXR eine zoomstarke und flexibel einsetzbare Begleiterin. PLUS: 15-faches Zoom, Panorama-Modus, schneller Autofokus, guter Akku. MINUS: Starkes Rauschen ab ISO 800, schlechter Auto-Weißabgleich bei Kunstlicht."
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Zitat: "Die Finepix kann vor allem mit ihrem schnellen Hybrid-Autofokus und dem großen Brennweitenbereich im kompakten Gehäuse überzeugen. Die Bildqualität ist gut, kann aber nicht mit den besten Kompaktkameras im Testfeld mithalten."
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| Bildqualität Exzellent |
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k.A. |
81.7 |
10/2010 |
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Zitat: "Die Fujifilm bietet eine gelungene Gesamtausstattung, viele Einstellmöglichkeiten und kreative Bildfunktionen. Die exzellenten Farben sind ein großer Pluspunkt, ebenso die steigerbare Dynamik und die hohe Lichtempfindlichkeit. Die Schärfe verdient eine gute Note, die Leistung der Optik mit ihrem Riesenzoom ist beeindruckend."
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Tests ohne Auszeichnung |
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Platz |
Wertung |
Beste |
Schlechteste |
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PC Magazin (2/2011) |
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k.A. |
4.0 |
4.0 |
4.0 |
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Zitat: "Die Fujifilm F300 EXR ist die perfekte Symbiose zwischen 15facher Weitwinkel-Zoom-Optik und respektabler Bildqualität."
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PC Welt (1/2011) |
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7 |
2.84 |
2.09 |
3.24 |
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Zitat: "PLUS: Schneller Autofokus, mechanischer Bildstabilisator. MINUS: Auflösung und Dynamikumfang zu niedrig, sichtbares Bildrauschen, Blitz ist ständig ausgeklappt."
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ColorFoto (12/2010) |
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3 |
53.5 |
76.0 |
53.5 |
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Zitat: "Die F300EXR wirkt hochwertig, der Autofokus ist schnell, der Bedienkomfort in Ordnung. Bei ISO 400 lässt die Bildqualität jedoch stärker als erwartet nach."
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Zu schnelles Urteil - 25.10.2010 - Ebi |
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Bei 15-fach Zoom bis 360 mm kann man bei einer Lichtstärke von f5,3 leider dann doch nichts außergewöhnliches erwarten.
War mit meinem ersten Urteil doch wohl etwas zu schnell. |
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Meine Wertung - 19.10.2010 - Ebi |
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Wirklich mal eine Kamera mit unbegrenzten Möglichkeiten .... Macht gute Bilder und lädt zum Experimentieren ein. |
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