Casio Exilim EX-ZR10 Test
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Preis: ab 153,00 €
- Typ: kompakte Digitalkamera |
- 12.0 Megapixel |
- Bildsensor: CMOS, 1/2.3" |
- Display: 3.0 Zoll, 460.800 Bildpunkte |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 100 - ISO 3200 |
- Dateiformate: JPEG |
- Opt./Dig. Zoom: 7.0x / 4x |
- Brennweite: 28 - 196mm |
- Anfangslichtstärke: F3.0 - F5.9 |
- Verschlusszeit: 1/2000 - 4 Sek. |
- Makro: 2cm - 50cm |
- Opt. Bildstabilisation |
- Gesichtserkennung |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik |
- Erw. Speicher: SD, SDHC, SDXC |
- HDMI-Anschluss |
- Full-HD-Video |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Gewicht: 176g |
Auswertung der Testberichte
Casio kann fast schon als Synonym für kompakte Highspeed-Kameras gelten. Mit der Exilim EX-ZR10 führt Casio seine beliebte Highspeed-Serie nun fort. Neben einer Spezialisierung auf hohe Serienbildgeschwindigkeit bringt die Kompaktkamera eine HDR-Funktion, einen Full-HD-Videomodus und eine Schwenkpanorama-Funktion mit.
Gehäuse & Bedienung
Die Casio Exilim EX-ZR10 kommt mit einem 3-Zoll-Display mit einer überdurchschnittlich guten Auflösung von 460.800 Pixeln. Kritisiert wurde in einem Test, dass es bei wenig Licht eine zu dunkle Vorschau liefern würde, doch die Schärfe und die Größe wissen trotzdem zu gefallen. Das metallene Gehäuse ist in Schwarz, Silber und Pink erhältlich.
In puncto Bedienung richtet sich die Digitalkamera an den Typ Fotografen, der sich nicht mit den Grundlagen der Fotografie auseinandersetzen wollen. So gibt es denn auch nur einen Automatikmodi und viele Motivprogramme.
Optik & Bildqualität
Die Casio EX-ZR10 besitzt ein 7fach-Weitwinkelzoom mit einer Brennweite von 28 bis 196 mm. Dazu gibt es eine künstliche Zoom-Erweiterung, die aus dem 7-fachen einen 14-fachen simulieren kann, allerdings bewertete ein Test die Ergebnisse dieser Tele-Simulation als nicht besonders gut. Die richtige Optik hingegen konnte im Test durch hohe Qualität punkten.
Die Bildqualität der Exilim EX-ZR10 war in den Tests zumindest in den kurzen Brennweiten anständig. Der 12-Megapixel-CMOS-Sensor konnte hier die Auflösung gut umsetzen. Schwach hingegen war der Telebereich, hier sackten die Werte für Auflösung und Kontrast stark ab. Auch bei steigenden ISO-Zahlen ist ein leichter Abfall festzustellen. Das Rauschen wird bereits in relativ niedrigen ISO-Empfindlichkeiten messbar, doch unbrauchbar seien, so ein Test, die Fotos erst ab ISO 3200. Es lässt sich allerdings bei steigenden ISO-Zahlen ein leichter Detailverlust ausmachen, der seinen Ursprung in der Rauschunterdrückung hat. Trotzdem hält sich die Rauschunterdrückung im Vergleich zu anderen Kameras sehr zurück, was der Auflösung zugute kommt. Die Farben wurden in einem Test als leicht blass beschrieben. Gefallen können aber die Werte für Verzeichnung und Vignettierung (Randabschattung). Die Bildqualität wirkt unter dem Strich eher wie die einer etwas niedrigeren Preisklasse – doch die Casio ZR10 kann da noch was anderes…
Ausstattung & Geschwindigkeit
Die „geheime Zutat“, die die ansonsten durchschnittliche Einsteigerkamera ZR10 zu etwas besonderem macht und in eine höhere Preisklasse katapultiert, ist die hohe Rechenleistung des Prozessors. Mit dessen Hilfe wird zum Beispiel die HDR-Funktion zum Einfangen kontrastreicher Motive realisiert. Ist die HDR-Funktion aktiviert, nimmt die Casio EX-ZR10 in schneller Folge mehrere Bilder mit unterschiedlicher Belichtung auf, um diese zu einem Bild mit einem gesteigerten Dynamikumfang (HDR: High Dynamic Range) zu verrechnen. Und das alles automatisch, der Nutzer muss lediglich den Auslöser betätigen. Die HDR-ART-Funktion geht noch einen Schritt weiter und zaubert auf Knopfdruck HDR-Bilder, die mancher als künstlerisch, ein anderer als kitschig beschreiben würde. Allzu realistische Ergebnisse darf man also nicht erwarten. Einen Schwenk-Panorama-Modus gibt es ebenfalls.
Natürlich lassen sich mit der Casio EX-ZR10 auch Highspeed-Videos aufzeichnen, bei niedrigster Auflösung mit bis zu 480 Bildern pro Sekunde. Bei der Wiedergabe werden diese Videos dann mit einer deutlich langsameren Bildrate abgespielt, so dass der Eindruck eines Slow-Motion-Effekts entsteht. Full-HD-Videos (1.920 x 1.080 Bildpunkte) lassen sich mit der EX-ZR10 ebenfalls aufnehmen; dabei muss dann aber auf den Slow-Motion-Effekt verzichtet werden. Die Videoqualität kann sich laut Test sehen lassen: die Farben gefallen und die Schärfe stimmt auch. Die Zeitlupen liefern ein erkennbares Bild, lösen aber so klein auf, dass die Ergebnisse eigentlich nur als Spielerei durchgehen.
Die gute Rechenleistung des Prozessors ermöglicht auch sehr schnelle Serien: 40 Bilder/Sekunde sind bei 10 Megapixeln möglich. Diese Geschwindigkeit hält sie bei einer Auflösung von 10 Megapixeln für 30 Bilder in Folge durch. Autofokus und Auslösegeschwindigkeit der Casio Exilim EX-ZR10 sind als zuverlässig und schnell beschrieben worden.
Neuere Produkte von Casio
Tests mit Auszeichnung
Tests ohne Auszeichnung
Testalarm
Meinungen
Anonym |
Umschalttaste Film
Im ganzen zufrieden, was wirklich sehr ungünstig ist, |
Anonym |
Bedienung und Farbe
Was an der Casio Exilim EX-ZR 10 zu bemängeln ist, ist der starke Blaustich bei Fotos. |
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