Casio Exilim EX-H30 Test
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Preis: ab 131,00 €
- Typ: kompakte Digitalkamera |
- 16.1 Megapixel |
- Bildsensor: CCD, 1/2.3" |
- Display: 3.0 Zoll, 460.800 Bildpunkte |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 64 - ISO 3200 |
- Dateiformate: JPEG |
- Opt./Dig. Zoom: 12.5x / 4x |
- Brennweite: 24 - 300mm |
- Anfangslichtstärke: F3 - F5.9 |
- Verschlusszeit: 1/2000 - 8 Sek. |
- Makro: 5cm |
- Opt. Bildstabilisation |
- Gesichtserkennung |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik, Halbautomatiken, Manuell |
- Erw. Speicher: SD, SDHC, SDXC |
- HD-Video |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Gewicht: 201g |
Auswertung der Testberichte
Mit der Exilim EX-H30 stellt Casio nach der Exilim EX-H20G eine weitere kompakte Reisekamera mit großem Zoom vor. Während bei der EX-H20G das integrierte GPS-Modul das schlagende Argument ist, möchte die EX-H30 mit ihrem besonders leistungsstarken Akku überzeugen. Bis zu 1.000 Fotos lassen sich mit einer einzigen Akkuladung aufnehmen. Die Bildqualität bewegt sich auf Durchschnittsniveau, dafür ist die Geschwindigkeit für einen Megazoomer sehr gut.

Gehäuse – Gutes Display
Die Casio Exilim EX-H30 bietet ein ordentlich verarbeitetes Metallgehäuse. Das große 3-Zoll-Display bietet eine gute Auflösung von 460.800 Pixeln. Laut Test ist es auch bei Sonne noch gut einsehbar. Dazu hat es einen hohen Einblickwinkel.
Bedienung – neben Knipserqualitäten auch manuelle Möglichkeiten
Die Casio H30 bietet einen intelligenten Automatikmodus (der bei Casio "Premium Auto" heißt), der zahlreiche Kameraeinstellungen automatisch optimiert und sich aus den 32 Motivprogrammen bedient. Dazu bietet die Exilim EX-H30 als erstes Modell der H-Serie auch manuelle Einstellmöglichkeiten, also Zeit- und Blendenautomatik und manuelle Belichtung. Damit ist die Digitalkamera nicht nur etwas für Drauflosknipser, sondern auch für Fotografen, die gerne selber mit der Belichtung spielen. Bei der manuellen Blendeneinstellung sind aber nur zwei Größen vorhanden. Durch die vielen Einstellungsmöglichkeiten ist laut Test das Menü teilweise aber etwas unübersichtlich geworden.
Optik – großer Zoom auf kleinem Raum
Mit einem 12,5-fachen Zoom über ein Brennweitenspektrum von 24 – 300 mm ist die Casio Exilim EX-H30 ein perfekter Reisebegleiter. Von einem sehr guten Weitwinkel bis in ein sehr starkes Tele ist alles mit an Bord, was man je brauchen könnte. Die langen Brennweiten werden von einem optischen Bildstabilisator unterstützt. Der Makromodus kann ebenfalls gefallen, die Nahgrenze liegt bei nur einem Zentimeter.
Bildqualität – mäßige Leistungen, aber der Preisklasse angemessen
Auf dem 1/2,3 Zoll kleinen CCD-Sensor tummeln sich 16,1 Megapixel. Das sind sehr viele Pixel auf sehr engem Raum – ob das gut geht? Laut der Tests ist die Bildqualität nur durchschnittlich bis mäßig. Das Rauschen ist je nach Test bis ISO 400 bzw. 800 gut bis einigermaßen im Griff, doch das liegt an einer internen Rauschbearbeitung. Diese schlägt auf die Detailgenauigkeit, denn um das Rauschen wegzubekommen, wird ein Weichzeichner über das Bild gelegt, der auch feine Bilddetails glattbügelt. Die Bilder machen also einen etwas weichen Eindruck.
Die Farben wirken leicht verfälscht. Gefallen können laut Test hingegen die geringe Verzeichnung und Vignettierung (Randabschattung) – zwei Punkte, die sonst bei Kameras mit großem Zoom anfällig für Bildfehler sind. Chromatische Aberration (Farbsäume an Kontrastkanten) ist hingegen schon an einigen Stellen zu finden.
Ausstattung – bärenstarker Akku
Die gute Akkuleistung von bis zu 1.000 Fotos ist zwar kein neuer Weltrekord – schon die ersten Modelle der H-Serie, die EX-H10 und die EX-H15, schafften 1.000 Fotos pro Akkuladung – aber beeindruckend ist die Akkuleistung nach wie vor, zumal ein Test sogar 1.260 Auslösungen zählte.
Videos können mit der EX-H30 auch gedreht werden, und zwar in in HD (1.280 x 720 Bildpunkte bei 24 Bildern pro Sekunde). An dem Videomodus gab es laut Test nichts auszusetzen. Der große Zoom steht auch hier zur Verfügung, der Autofokus und der Weißabgleich arbeiten schnell. Der Ton wird gut verständlich aufgezeichnet, liefert aber leider nur Mono. Auch ein Schwenkpanorama-Modus ("Slide Panorama") ist mit an Bord, mit dem das Erstellen von Panoramabildern zum Kinderspiel wird.
Geschwindigkeit – fixe Auslöse
Besonders gefallen kann die Geschwindigkeit der Casio Exilim EX-H30. Diese ist sonst eine Schwachstelle bei Megazoomern, doch hier gab es nichts auszusetzen. Aktiviert und aufnahmebereit war die Digitalkamera im Test in 0,49 Sekunden. Die Auslöseverzögerung war mit 0,18 Sekunden im Weitwinkel und 0,47 Sekunden im Tele sehr gut und absolut schnappschusstauglich.
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Tests mit Auszeichnung
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test (Stiftung Warentest)
Ausgabe 2/2012 |
Bestnote "gut"Zitat: Schlanke Kompaktkamera mit 9,4-fach-Zoom, beste Bildqualität. Sehr gut bei wenig Licht, starke Vergrößerung für Nahaufnahmen. Starkes Weitwinkel… Die Kamera löst schnell aus, braucht aber recht lange bis zur nächsten Aufnahme. |
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Ausgabe 12/2011 |
Kauftipp Preis/LeistungZitat: Zahlreiche Möglichkeiten bieten dem Fotografen viele Freiheiten, die Bildqualität ist durchwachsen. |
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Ausgabe 12/2011 |
Bester im TestZitat: Fotografen können mit der Casio Exilim H30 die meisten Einstellungen manuell vornehmen, es sind aber auch viel Automatikfunktionen an Bord. Kurzum: für jeden etwas. |
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Tests ohne Auszeichnung
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Meinungen
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