Casio Exilim EX-G1 Test
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Preis: ab 229,00 €
- Typ: kompakte Digitalkamera |
- 12.1 Megapixel |
- Bildsensor: CCD, 1/2.3" |
- Display: 2.5 Zoll, 230.400 Bildpunkte |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 64 - ISO 3200 |
- Dateiformate: JPEG |
- Opt./Dig. Zoom: 3.0x / 4x |
- Brennweite: 38 - 114mm |
- Anfangslichtstärke: F3.9 - F5.4 |
- Verschlusszeit: 1/1250 - 4 Sek. |
- Makro: 10cm - 50cm |
- Gesichtserkennung |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik |
- Erw. Speicher: microSD, microSDHC |
- Videomodus |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Wasserdicht |
- Gewicht: 154g |
Auswertung der Testberichte
Der japanische Elektronikhersteller Casio ist bereits seit 1983 für Uhren der besonders robusten G-Shock-Serie bekannt. In Anlehnung an diese gibt es nun die passende Kamera: Wasserdicht, staubdicht, stoßresistent. Die speziell für Wasserratten und Extremsportler entwickelte Casio Exilim EX-G1 vermag laut der Tests so einiges wegzustecken. Die EX-G1 ist zwar das erste Modell der neuen robusten Exilim G-Serie, als unbeschriebenes Blatt kann Casio im Outdoor-Bereich dank seiner Uhren-Erfahrung trotzdem nicht gelten.
Gehäuse & Bedienung
Man sieht es ihr nicht unbedingt an: Die Casio Exilim EX-G1 ist bis zu einer Tiefe von 3 m wasserdicht, überlebt problemlos Stürze aus einer Höhe von bis zu etwa 2 m und funktioniert auch bei Temperaturen von bis zu -10 °C tadellos. Aber die EX-G1 ist nicht nur ausgesprochen robust, sondern auch extrem flach. Mit einem nur 19,9 mm dünnen Gehäuse handelt es sich Casio zufolge sogar um die weltweit flachste Outdoor-Digitalkamera. So dürfte die Kompakte laut der Testberichte in keiner Tasche stören. Ihre Robustheit verdankt die Exilim EX-G1 übrigens ihrer zweilagigen Bauweise. Unter einem Außenmantel aus Edelstahl, der Stößen standhält, steckt ein abgedichtetes, fiberglasverstärktes Innengehäuse aus Polycarbonat. Das Objektiv, das beim Zoomen nicht herausfährt, wird durch ein besonders stabiles, wasserabweisendes Glas geschützt. Auf einen mechanischen Objektivschutzvorhang hat Casio verzichtet. Und das Speicherkartenfach kann man nur per Drehschalter öffnen. Das Display der EX-G1 ist mit 2,5'' leider unzeitgemäß klein, löst dafür aber mit 230.000 Pixeln gut auf.
Die Automatiken machen die Casio EX-G1 laut Test zu einer anfängerfreundlichen Kamera, die vom Fotografen keinerlei Auseinandersetzung mit der Technik verlangt. Klassische manuelle Einstellungsmöglichkeiten gibt es keine. Die Wahl des richtigen Motivprogramms (z.B. Porträt, Landschaft, Schnee, Unterwasser) übernimmt die Kompakte auf Wunsch automatisch. Das Menü ist - auch wegen der wenigen manuellen Einstellungsmöglichkeiten - sehr übersichtlich. Zu verschiedenen Einstellungen werden kleine Hilfetexte angeboten. Die Digitalkamera verfügt außerdem über spezielle Retusche-Funktionen, z.B. zur Pickel- und Falteneliminierung bei Porträtfotos oder Entnebelung von Landschaftsaufnahmen. Weitere nette Spielerei: Mit der Intervall-Funktion kann die automatische Aufnahme von Fotos oder Videos in einem vorher festgelegten Zeitraum veranlasst werden.
Optik & Bildqualität
Das nicht besonders lichtstarke 3fach-Zoomobjektiv de Casio Exilim EX-G1 bietet mit einem Brennweitenspektrum von 38 bis 114 mm leider kein echtes Weitwinkel und ist tele-technisch nicht beeindruckend. Selbst für die Klasse der wasserdichten Kameras ist dieser Zoomumfang laut der Tests alles andere als spektakulär.
Die technischen Details zur Bildqualität der Exilim EX-G1 lassen eine typische Kompakte vermuten, deren Besitzer keine High-End-Fotoqualität erwarten. Auf den kleinen 1/2,3-Zoll-Sensor müssen sich 12 Megapixel quetschen. Das Rauschen sieht laut der Testberichte angesichts dieser Werte ganz gut aus, allerdings greift dafür ein starker Rauschfilter ein, der die Schärfe frisst. Ab ISO 800 wirken die Bilder laut Test weichgezeichnet.
Ausstattung & Geschwindigkeit
Die robuste Digitalkamera akzeptiert ausschließlich microSD- und microSDHC-Speicherkarten. Herkömmliche SD- und SDHC-Karten können nicht verwendet werden. Videos zeichnet die Casio Exilim G1 nur in VGA-Qualität auf, also mit 640 x 480 Pixeln bzw. 848 x 480 Pixeln in der Breitbild-Einstellung. Die Filmaufnahme wird über eine eigene Taste gestartet, was angenehm schnell und einfach ist. Der Akku der Casio Exilim EX-G1 hielt laut Test 110 bis 360 Auslösungen durch, was Durchschnitt ist. Schade, dass als Speicherkarten nur die recht selten gewordenen microSDs genutzt werden können.
Auch die Serienbildgeschwindigkeit wird im Test keinen tosenden Applaus zu ernten: Schnelle 3 Bilder pro Sekunde sind lediglich bei einer verringerten Auflösung von 2 Megapixeln möglich, und das auch nur für maximal 8 Bilder in Folge. Das kann die hauseigene Konkurrenz besser – die Highspeed-Kamera Casio EX-FC100 schafft ganze 30 Bilder pro Sekunde bei einer Auflösung von 6 Megapixeln und ist zudem günstiger. Allerdings verfügt die EX-FC100 nicht über die robusten Eigenschaften der EX-G1. Schade, denn eine robuste Kamera mit einer überzeugenden Serienbildfunktion wäre für Extremsportler die perfekte Kombination. Die reine Auslösegeschwindigkeit ist mit im Test gemessenen 0,29 Sekunden aber in Ordnung. Außerdem hat die EX-G1 eine praktische "Vorwegaufnahme", die die letzten 5 Sekunden vor Aufnahmestart auch speichert. So wird nie wieder ein Motiv knapp verpasst - wer schnell genug ist, kann jetzt quasi schneller Filmen als sein Schatten.
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