Canon PowerShot SX230 HS Test
|
Preis: ab 189,00 €
- Typ: kompakte Digitalkamera |
- 12.0 Megapixel |
- Bildsensor: CMOS, 1/2.3" |
- Display: 3.0 Zoll, 461.000 Bildpunkte |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 100 - ISO 3200 |
- Dateiformate: JPEG |
- Opt./Dig. Zoom: 14.0x / 4x |
- Brennweite: 28 - 392mm |
- Anfangslichtstärke: F3.1 - F5.9 |
- Verschlusszeit: 1/3.200 - 15 Sek. |
- Makro: 5 cm (Weitwinkel) |
- Opt. Bildstabilisation |
- Gesichtserkennung |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik, Halbautomatiken, Manuell |
- Erw. Speicher: SD, SDHC, SDXC, MMC, MMCplus, HC MMCplus |
- HDMI-Anschluss |
- Full-HD-Video |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Gewicht: 223g |
Auswertung der Testberichte
Die Canon PowerShot SX230 HS ist neben der SX220 HS einer der beiden Nachfolgerinnen der SX210 IS. Der Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in dem GPS-Empfänger der SX230 HS. Aber nicht nur aus diesem Grund ist die Canon PowerShot SX230 HS prädestiniert als Reisebegleitung. Auch der ziemlich große Brennweitenumfang trägt seinen Beitrag dazu bei. Die Bildqualität ist der Preisklasse angemessen.
Gehäuse – gutes Display
Die solide verarbeitete Canon PowerShot SX230 HS ist in Blau, Schwarz und Pink zu haben. Das Gehäuse wurde im Test als handlich beschrieben. Sehr gut kann das Display im 16:9-Format gefallen, er bietet 3 Zoll mit einer Auflösung von 460.000 Pixel, dazu extra robustes Glas. Um den Hals gehängt, schrammt die Rückseite der Kamera oft an harten Gegenständen wie Schmuck, Knöpfen oder Reißverschlüssen, da ist extra robustes Glas eine gute Idee.
Bedienung – kleine Kamera für alle Anwendungen
In puncto Bedienung wird von einer Vollautomatik bis zu manuellen Belichtungseinstellungen oder Halbautomatiken alles geboten. Anfänger können sich dank der intelligenten Automatik, die sich aus den 32 Motivprogrammen das passende heraussucht, ganz auf das Motiv konzentrieren. Dazu können hilfreiche Hinweise und Tipps eingeblendet werden. Zur inzwischen obligatorischen Gesichtserkennung ist die "Advanced Subject Detection" hinzugekommen, die nicht nur Gesichter, sondern auch Haustiere und Fahrzeuge erkennen kann. Das Menü ist einem Test zufolge übersichtlich und gut strukturiert. Das einzige, was fehlt – wenn auch nur fortgeschrittenen Nutzern – ist ein RAW-Modus.
Optik – mehr Tele als man sieht
Das Brennweitenspektrum ist reisetauglich. Mit 28 bis 392 mm, also einem 14-fachen Zoom, ist in der Canon SX230 HS von einem Weitwinkel bin zu einem sehr starken Tele alles enthalten. Die langen Brennweiten werden von einem optischen Bildstabilisator unterstützt, der in allen Tests sehr gut funktionierte. Nur durchschnittlich ist der Makromodus mit 5 cm Nahbereichsgrenze.
Bildqualität – anständige Leistungen im Test
Verarbeitet werden die Daten von Canons Digic-4-Prozessor, der schon oft seine Leistung beweisen konnte. Das „HS“ steht übrigens für „High Sensitivity“, Canons neue Serie von Kompaktkameras, die auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Bilder verspricht. Die Bilder werden von einem CMOS-Sensor mit 12 Megapixeln aufgenommen. Die moderate Megapixelzahl bedeutet, dass die Pixel schön groß sind. Außerdem ist der Sensor rückwärtig belichtet, d.h. die Leitungen sind auf die Rückseite des Sensors verbannt, so dass sich die lichtempfindliche Fläche vergrößert.
Die Auflösung hält, was die technischen Daten versprechen: sehr gut sind die Messergebnisse in den Tests, sie kommen fast an die nominelle Auflösung heran. Dabei ist allerdings auch eine interne Bildbearbeitung beteiligt, die das Bild nachschärft. Das Rauschen ist nicht völlig unterdrückt, was aber den Bilddetails sehr gut tut. Eine stärkere Rauschunterdrückung hätte zu viele Details glattgebügelt. So findet nur eine dezente Weichzeichnung statt, die laut Test zu guten Ergebnissen führt. Auch die hohen ISO-Zahlen sind laut eines Tests gut zu verwenden.
Trotz des großen Zoomumfangs findet sich kaum chromatische Aberration, also Farbsäume an Kontrastkanten, die sonst bei Digitalkameras mit großem Zoombereich häufig auftauchen. Verzeichnung und Vignettierung (Randabschattung) waren ebenfalls unproblematisch. Die Farbdarstellung der Canon SX230 HS ist gut. Zwar sind die Farben leicht übersättigt, was aber einen brillanten Bildeindruck fördert. Gefallen hat im Test auch der sehr gute Weißabgleich.
Ausstattung – GPS und Full-HD-Video
Die Kamera ist in der Lage, die EXIF-Datei von Fotos mit Längen- und Breitengrad-Positionierung zu versehen. Aber auch, wenn keine Fotos gemacht werden, lässt sich im Nachhinein mit der mitgelieferten Software "Map Utility" über Google Maps die Reiseroute nachvollziehen – solange das GPS aktiviert bleibt. Die SX230 HS ist damit übrigens die erste Canon mit GPS. Einen integrierten Reiseführer, wie ihn z.B. die Panasonic TZ22 hat, kann die Canon aber nicht vorweisen. Gefallen konnte in einem Test der sehr gute Lithium-Ionen-Akku, ein anderer Test zählte 140-470 Auslösungen - nicht übel, allerdings schlägt das GPS auf die Akkuleistung.
Auch Full-HD-Filme (1.920 x 1.080) kann die S230 HS aufnehmen. Gestartet wird die Videoaufnahme über einen separaten Knopf, das geht schön schnell. Die Daten können auch über einen HDMI-Ausgang übertragen werden. Der 14-fache optische Zoom steht dabei zur Verfügung. Das Videobild wird digital stabilisiert, indem das gegenüber dem normalen Sensorbild kleinere Videobild auf dem Sensor digital verschoben wird. Der Videomodus bietet außerdem einen "Super-Slow-Motion-Movie"-Modus für Zeitlupenaufnahmen mit 120 bzw. 240 Bildern/Sekunde. Der Ton wird in Stereo aufgenommen. Die Videoqualität ist sehr gut, einen HD-Camcorder braucht man sich einem Testbericht zufolge nicht mehr anschaffen.
Eine kleine Besonderheit: Im Modus „Filmtagebuch“ wird zu jedem Foto ein 4 Sekunden langer VGA-Clip aufgenommen und diesem automatisch zugeordnet. Ein Blitz ist vorhanden, der laut Test eine anständige Leistung präsentiert. Nur im Nahbereich leuchtet er zu hell aus, außerdem stört, dass er beim Einschalten der Kamera automatisch ausklappt.
Geschwindigkeit – nicht ihre Stärke
Bei voller 12-Megapixel-Auflösung können laut Canon mit der PowerShot SX230 HS Serien mit 3,2 Bildern/Sekunde geschossen werden. Reduziert man die Auflösung auf 3 Megapixel, ist eine schnelle Folge von 8,1 Bildern pro Sekunde möglich. Die Auslösegeschwindigkeit liegt laut Test-Messungen bei 0,62 Sekunden im Weitwinkel und 1,06 Sekunden im Tele - nicht mehr schnappschusstauglich. Aktiviert ist die Kamera in anständigen 1,6 Sekunden.
Neuere Produkte von Canon
Tests mit Auszeichnung
Tests ohne Auszeichnung
Testalarm
Meinungen
einfachehrlich |
Einfach nur schlechtIch hatte die Camera nur 2 Wochen. Im Urlaub wurde sie mir geklaut. Der Zoom hat begeistert, die Bilder bei Sonnenschein waren auch akzeptabel. Bei geringerer Beleuchtung ( z.B. trüb oder bedeckt ) einfach schreckliche Bilder ( unscharf ). Frage mich, wie manche Testergebnisse zustande kommen. Dann noch HD im mov. Format statt wie bisher avi. Meine alte (IXUS 75) macht bessere Bilder. Für den Namen und den Preis grotten schlecht. Wenn ich schon lese, für Reisen akzeptabel. Was soll das? Gerade dann möchte ich doch als Laie gute Bilder. Auch mein Freund hat das bestätigt, er ärgert sich auch über das Ding und will sie wieder los werden. Ich suche mir jedenfalls was anderes. |
Beliebte Produkte
|
|
Nikon Coolpix S3300Kategorie: Digitalkameras ab 12 Megapixel |
|
|
Panasonic Lumix DMC-TZ31Kategorie: Digitalkameras ab 12 Megapixel |
|
|
Panasonic Lumix DMC-TZ25Kategorie: Digitalkameras ab 12 Megapixel |
|
|
Panasonic Lumix DMC-FS14Kategorie: Digitalkameras ab 12 Megapixel |
|
|
Canon PowerShot SX240 HSKategorie: Digitalkameras ab 12 Megapixel |















Ihre Meinung ist gefragt!
Sie haben das Produkt Canon PowerShot SX230 HS bereits gekauft? Schreiben Sie Ihren persönlichen Testbericht zum Produkt Canon PowerShot SX230 HS und geben Sie hier Ihre Wertung ab!