Canon PowerShot A1200 Test
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Preis: ab 60,22 €
- Typ: kompakte Digitalkamera |
- 12.0 Megapixel |
- Bildsensor: CCD, 1/2.3" |
- Display: 2.7 Zoll, 230.000 Bildpunkte |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 80 - ISO 1600 |
- Dateiformate: JPEG |
- Opt./Dig. Zoom: 4.0x / 4x |
- Brennweite: 28 - 112mm |
- Anfangslichtstärke: F2.8 - F5.6 |
- Verschlusszeit: 1/1.600 - 15 Sek. |
- Makro: 3 cm |
- Gesichtserkennung |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik |
- Erw. Speicher: SD, SDHC, SDXC, MMC, MMCplus, HC MMCplus |
- Videomodus |
- Energie: NiMH-Akku, Alkali-Batterie (2xAA) |
- Gewicht: 185g |
Auswertung der Testberichte
Eine enge Verwandtschaft zeichnet die beiden März 2011 erschienenen Digitalkameras Canon A1200 und A2200 aus. Beide liefern 12 Megapixel, einen 4-fachen Zoom über ein Brennweitenspektrum von 28 bis 112mm und sind mit einem 2,7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 230.000 Pixeln ausgestattet.
Gehäuse – billig, aber mit Sucher
Die Canon PowerShot A1200 ist in Silber und Schwarz erhältlich. Überraschung: neben einem Display bietet die A1200 einen kleinen Sucher. Das findet man in dieser Preisklasse selten. Der Sucher liefert zwar keine besonders gute Leistung, aber wenn man mal bei zu viel Sonne das Display schlecht einsehen kann, ist er eine gute Notlösung.
Bedienung – Für Zielen und Abdrücken
In puncto Bedienung richtet sich die A1200 an Fotografen, die sich lieber auf das Motiv konzentrieren, als großartig an den Kameraeinstellungen herumzufrickeln. Was für Fortgeschrittene und Lernwillige ein Ausschlusskriterium darstellt, ist für Drauflosknipser genau das richtige. Dazu kommen viele Modi und Effekte, die den Spieltrieb wecken sollen.
Optik – Weitwinkel und Makro gut
Die A1200 hat einen Brennweitenumfang von 28 bis 112 mm. Ein ordentliches Weitwinkel also, aber mit dem Tele ist es nicht weit her. Gefallen kann im Test der Makromodus, der bereits ab einem Zentimeter scharf stellt. Einen optischen Bildstabilisator gibt es nicht.
Bildqualität - Knipsenqualität
Der kleine CCD-Sensor der Canon PowerShot A1200 bietet 12 Megapixel. Bei einer Kamera dieses Preises vermutet man beinahe eine „Resteverwertung“ dahinter. Mit 1/2,33 Zoll ist der Sensor nicht besonders groß, das ist aber die Norm in dieser Preisklasse.
Ein kleiner Sensor, das bedeutet Rauschen. Das tritt bei der A1200 auch recht früh ein, nur Aufnahmen bei Tageslicht gelingen richtig gut. Dazu kommt eine Rauschunterdrückung, die auf die Auflösungswerte schlägt. In den Bildrändern sinkt die Schärfe außerdem. Die Werte für Verzeichnung und Vignettierung (ein Anfallen der Helligkeit zu den Rändern hin) sind gut, allerdings lassen sich an Kontrastkanten zum Teil starke Farbsäume finden, sogenannte chromatische Aberration.
Ausstattung – Ausdauernde Stromversorgung, schlechter Videomodus
Die Unterscheidung zwischen den beiden Schwestern A1200 und A200 liegt in der Art der Stromversorgung: während die A2200 mit einem proprietären Lithium-Ionen-Akku betrieben wird, wird die Canon PowerShot A1200 mit AA-Batterien oder -Akkus gefüttert. Nachteil des Betriebs mit Batterien: das Gewicht. Vorteil: für Energienachschub ist zur Not unabhängig von Steckdosen überall gesorgt und Zweitakkus kosten auch nicht viel. Mit guten Akkus hielt die A1200 sehr lange durch. Ein Test zählte bis zu 1000 Auslösungen.
Ein Videomodus ist an Bord, der aber liefert keine HD-Auflösung. Außerdem steht weder der Zoom bereit, noch arbeitet während der Aufnahme der Autofokus. Also alles andere als eine Alternative zum Camcorder, sondern nur ein kleines Spielzeug.
Geschwindigkeit – Schnappschusstauglichkeit: naja
Die Auslöseverzögerung der Canon A1200 ist im Weitwinkel mit 0,45 Sekunden gerade noch im grünen Bereich. Die Testmessungen bescheinigten der Kompaktkamera aber im Tele eine sehr viel langsamere Auslöse von 0,8 Sekunden.
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Meinungen
Julia |
Toller Preis für eine so tolle Kamera
Ich bin, was Kameras angeht, eher in die seltene Hobbyfotografen-Rubrik einzuteilen. |
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