Sony Cyber-shot DSC-HX100V im Test
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Preis: ab 61,97 €
- Bridgekamera |
- Auflösung: 16,2 MP |
- optischer Zoom: 30 x |
- Brennweite: 27 - 810 mm |
- Anfangslichtstärke: 2,8 - 5,6 f |
- Sensorgröße: 1/2.3 Zoll |
- CMOS |
- Displaygröße: 3 Zoll |
- Displayauflösung: 921600 Pixel |
- Manuell, Halbautomatik, Programmautomatik |
- Lichtempfindlichkeit: 100 - 3200 ISO |
85,5%
Auswertung der Testberichte
Olympus und Fujifilm haben schon knapp ein Jahr eine Bridgekamera mit 30fach-Zoom im Programm (die SP-800UZ und die FinePix HS10). Nun zieht Sony nach und stellt mit der Cyber-shot HX100V ebenfalls eine 30fach-Zoom-Kamera vor. Zwar musste man auf die HX100V lange warten, aber dafür hat sie auch etwas, was die anderen beiden Bridgekameras nicht haben: ein integriertes GPS-Modul plus Kompass, das zu jedem Foto die entsprechenden Geodaten samt Ausrichtung der Kamera speichert.
Eine kompaktere Version der Sony Cyber-shot HX100V ist mit der HX9V zu haben, allerdings ohne schwenkbares Display und nur mit 16fach-Zoom.

Gehäuse – dicker Brocken
Das Gehäuse der HX100V erinnert laut der Tests stark an digitale Spiegelreflex. Ihre Maße und ihr Gewicht bringen ihr gegenüber den hochwertigeren Kameras also keinen Vorteil. Das Stativgewinde ist aus Metall, liegt aber leider nicht in der optischen Achse.
Als typische Bridgekamera verfügt die HX100V sowohl über einen LCD-Bildschirm (3 Zoll, 921.600 Bildpunkte) als auch über einen elektronischen Sucher (201.600 Bildpunkte). Der Bildschirm lässt sich sogar aufwärts und abwärts schwenken, was zum Beispiel das Fotografieren bodennaher Motive ungemein erleichtert. Gefallen konnte er in den Tests durch Helligkeit und Brillanz. Die Qualität des Suchers hingegen schnitt im Test nicht so gut ab.Umgeschaltet zwischen den beiden Vorschauarten wird dank eines Sensors am Sucher automatisch.
Bedienung – das volle Programm
Neben der intelligenten Vollautomatik (inklusive Szenen-, Gesichts- und Lächelerkennung) steht in der Sony Cyber-shot HX100V auch manuelle Einstellmöglichkeiten bereit – für eine Bridgekamera fast schon obligatorisch. Die Bedienen gelingt laut Test leicht. Einsteiger können also einfach loslegen. Auf dem rückwärtigen Einstellrad gelingen laut Test dank vieler Direktzugriffstasten alle Einstellungen schnell. Auch der AF/MF-Schalter links am Objektiv (zum Schalten zwischen Autofokus und manuellem Fokus) konnte im Test gefallen. Weniger gut schnitt der Auslöser ab. In einem Test präsentierte er sich als vorschnell, so dass man beim Fokussieren – also bei dem Vorhaben, den Auslöser halb durchzudrücken – plötzlich ein Foto macht.

Optik – Universalzoom
Das 30fach-Zoom der Sony Cyber-shot HX100V reicht von 27 bis 810 mm, deckt also von Weitwinkel bis Supertele alles an Brennweite ab, was das Fotografenherz höher schlagen lässt. Schaltet man den digitalen Zoom dazu, kommt man auf eine Brennweite von maximal 3240 mm, diese Bilder sind laut Test durch die digitale Vergrößerung (effektiv eine Reduzierung der Auflösung) kaum zu verwenden. Dazu ist es so gut wie unmöglich, die Kamera still genug zu halten, als dass solche Telestärken problemlos nutzbar wären. Ein optischer Stabilisator ist aber an Bord, und nutzt man nur den optischen Zoom, leistet dieser laut mehrerer Tests sehr gute Arbeit. Ein Test schaffte sogar im maximalen optischen Tele noch Belichtungszeiten von 1/30 und 1/40 aus der Hand. Einziger Nachteil: er lässt sich nicht ausschalten.
Bildqualität – der Preisklasse angemessen
Beim Bildsensor setzt Sony – wenig überraschend – auf einen hauseigenen Exmor-R-CMOS-Sensor mit rückwärtiger Belichtung. Er löst 16,2 Megapixel auf und soll auch bei schlechten Lichtverhältnissen eine gute Bildqualität liefern. Die Größe des Sensors beträgt nur 1/2,33 Zoll – eigentlich zu klein für diese Megapixelzahl. Folglich stellt sich Rauschen ein, dass durch eine interne Rauschunterdrückung gemindert werden muss. Dadurch entsteht eine Weichzeichnung, die schon bei ISO 100 leicht auf feine Bilddetails schlägt; dieser Effekt nimmt bei steigenden ISO-Zahlen zu. Insgesamt ist Auflösung aber „standesgemäß“ für diese Preisklasse, so ein Test. Über die verschiedenen Brennweiten hinweg war kein nennenswerter Abfall der Schärfe zu sehen, nur im Tele leiden die Randbereiche ein wenig.
Die Farben der Sony Cyber-shot HX100V sind übersättigt. Das dürfte dem durchschnittlichen Nutzer gefallen, die von kompakten Digitalkameras nichts anderes gewöhnt sind. Das ist nicht schlimm, schließlich stellen auch fortgeschrittene Fotografen das Bild während der Überarbeitung genau für diesen Effekt etwas „knalliger“ ein. Schließlich bedeutet eine Übersättigung, dass die Bilder brillanter und strahlender wirken. Aber man muss wissen, dass einem ein Stück weit die Kontrolle über das Endergebnis genommen wird – was Einsteiger und Drauflosknipser aber nicht stören dürfte.
Der große Brennweitenumfang erfordert ein paar Kompromisse. Ein Test stellte das Auftauschen chromatischer Aberration fest, also Farbsäume an Kontrastkanten, die spätestens bei Vergrößerung sichtbar werden – ein typisches Problem von Kameras mit großem Zoom. Verzeichnung und Vignettierung (Randabschattung) waren zwar leicht vorhanden, doch nur in einem für diesem Zoomumfang relativ geringen Maße. Hier vermutete ein Test eine interne Nachbearbeitung. Sehr gut gefallen konnte die Dynamik. Bis ISO 400 lag der Blendenstufenumfang bei über 10.
Ausstattung – Für Gelegenheitsfotografen alles dabei
Durch das Fehlen von RAW-Modus und einem Blitzschuh disqualifiziert sich die Digitalkamera für gewisse fortgeschrittene Nutzer. Doch zur Ausstattung der Cyber-shot HX100V zählen einige Spielereien. Dazu gehört ein 3D-Fotomodus, der aus zwei leicht versetzt aufgenommen Bildern ein 3D-Foto errechnen kann, sowie ein Schwenkpanorama-Modus für das schnelle Erstellen von Panorama-Aufnahmen (auch in 3D). Die 3D-Bilder können aber nur auf einem entsprechend ausgerüsteten 3D-Fernseher angesehen werden, sind aber laut eines Tests nicht besonders spektakulär. Auch eine Funktion für Aufnahmen mit einem schönen Unschärfe-Effekt im Hintergrund, wie man es von Fotos einer Spiegelreflexkamera kennt, ist mit an Bord. Und mit dem integrierten GPS-Empfänger können die Fotos später präzise einem Aufnahmeort zugeordnet werden.
Ein Modus für Full-HD-Videos (1920 x 1080 Pixel bei 50 Vollbildern pro Sekunde) rundet das Ausstattungspaket ab. Komprimiert werden die Videodaten in AVCHD. Zoom und Autofokus stehen zur Verfügung. Der Ton wird in Stereo aufgenommen. Der Akku hielt laut Test ca. 260 bis 880 Bilder durch - nicht schlecht.
Geschwindigkeit – Durchwachsen
Serien schafft die Sony Cyber-shot HX100V mit 10 Bildern/Sekunde, aber nur 10 in Folge. Es kann also eine Sekunde an Bewegungsabläufen eingefangen werden. Die Auslösegeschwindigkeit liegt laut der Tests bei ca. 0,33 Sekunden im Weitwinkel und 0,85 Sekunden im Tele. Während die Digitalkamera in den kurzen Brennweiten also als locker schnappschusstauglich gelten kann, fällt der Telebereich in dieser Hinsicht leider durch.
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Testurteile der Fachpresse
Testalarm
Meinungen
Franz |
Best Superzoom available
no RAW is only complaint |
hilleshotmail |
Keine Eierlegende Wollmilchsau, aber ...Die beste Bridge, die ich bisher hatte! Die Bildergebnisse überzeugen und verglichen mit denen von wesentlich teureren Einsteiger-DSLRs mit ihren meist Scherben-Kitopjektiven sogar besser! |
Holger |
Momentan die beste Superzoom-Bridgekamera
Habe sie jetzt seit einer Woche und bin restlos begeistert. Sie hat eine sehr gute Bildqualität, was man normalerweise bei so einem kleinen Sensor nicht vermuten lässt. Die Signalaufbereitung ist sehr gut gelungen und man vermisst kein RAW Format. Die Bilder sind wirklich überzeugend. Allein der Zoombereich von 27 - 810 mm mit Digitalzoom hat mich sehr beeindruckt. Man braucht quasi kein Stativ mehr, kein Verwackler oder Unschärfe und bis in die Ecken scharf. Und der HD Videomodus mit kristallklarem Ton, man braucht keinen Camcorder mehr. Gestochen scharfes und ruhiges Bild in Full HD. |
hilleshotmail |
ist seit April im Handel lieferbar!Aber nicht in Deutschland! Daruf sollten Sie hinweisen!!!! |
Anonym |
coolcool |
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