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Samsung WB5500 im Test - Produktbild 1
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Samsung WB5500 Test




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Typ: digitale Bridgekamera | 13.8 Megapixel | Bildsensor: CCD, 1/2.33" | Display: 3.0 Zoll, 230.000 Bildpunkte | elektronischer Sucher | Lichtempfindlichkeit: ISO 64 - ISO 3200 | Dateiformate: JPEG, RAW | Opt./Dig. Zoom: 26.0x / 5x | Brennweite: 26 - 676mm | Anfangslichtstärke: F2.8 - F5.0 | Verschlusszeit: 1/2000 - 16 Sek. | Makro: 1cm - 10cm | Opt. Bildstabilisation | Gesichtserkennung | Belichtungssteuerung: Automatik, Halbautomatiken, Manuell | Erw. Speicher: SD, SDHC | HDMI-Anschluss | HD-Video | Energie: Li-Ion-Akku | Gewicht: 455g
 
Statistik
3 Testauszeichnungen
Gelistet seit: 05/2010
Letzter Test: 01/2011
Anzahl Tests: 6
 
Auswertung der Testberichte

Hier kommt das Nachfolgemodell der WB5000, die Samsung WB5500. Der Megazoomer der Extraklasse bietet ein gewaltiges Brennweitenspektrum von 26 bis 676 mm und manuelle Einstellungsmöglichkeiten. Schwächen liegen laut Test in der mäßigen Auflösung und die – Megazoomer-typische – lange Auslöseverzögerung.

Gehäuse & Bedienung
Das 3''-Display mit einer mäßigen Auflösung von nur 230.000 Pixeln zeigt laut Test bei wenig Licht eine zu dunkle Vorschau. Der Einblickwinkel ist nicht beeindruckend, wenn auch die sonstige Ansicht stimmt. Daneben bietet die Samsung WB5500 einen elektronischen Sucher. Der Blitz muss manuell aufgeklappt werden, was laut Test Vor- und Nachteile hat. Vorteil: Der Blitz springt nicht bei jedem Aktivieren der Kamera aus dem Gehäuse (was schlecht für die Mechanik ist und auf die Nerven geht), Nachteil: ständig erinnert eine Anzeige daran, den Blitz aufzuklappen, auch wenn man ihn gerade gar nicht braucht. Die Tasten haben gut eingestellte Druckpunkte.
Die Bedienung richtet sich sowohl an Drauflosknipser als auch an Fortgeschrittene oder Lernwillige. Neben vielen Automatikmodi und der intelligenten Automatik sind auch eine volle manuelle Einstellung der Belichtung  und Halbautomatiken an Bord. Gefallen hat im Test besonders das Moduswahlrad, also das schnelle Umschalten zwischen den verschiedenen Modi. Dazu kann sich die WB5500 zwei Aufnahmeprofile merken.

Optik & Bildqualität
Die Bridgekamera deckt eine Brennweite von 26 bis 676 mm ab, was einem optischen 26fach-Zoom entspricht. Das 24fach-Zoom der Vorgängerin reicht "nur" bis 624 mm. Ein optischer Bildstabilisator ist an Bord, der laut eines Tests auch gut funktioniert. Auch der Makromodus kann dank eines Mindest-Motivabstandes von nur 1 cm gefallen.
Die Auflösung der Samsung WB5500 ist von 12,4 auf 13,8 Megapixel gestiegen. Ob damit auch die Bildqualität steigt? Im Test sah es nicht  wirklich danach aus: gemessen wurde eine Auflösung, die eher an eine durchschnittliche 10-Megapixel-Kamera erinnerte. Die Kamera schnitt sogar schlechter ab als die gleichaltrige, klassentechnisch allerdings höher einzustufende Samsung EX1 mit nur 10 Megapixeln. Man sieht es wieder mal: bei den Megapixeln ist weniger oft mehr. Immerhin konnte die Bildqualität in den niedrigen ISO-Empfindlichkeiten gefallen, bei Tageslicht macht die WB5500 also gute Bilder. Bei steigenden ISO-Zahlen kommt auch das Rauschen, aber immerhin hält sich die interne Nachbearbeitung zurück und lässt die Bilddetails am Leben. Trotzdem ist die Samsung WB5500 laut Test nicht für Lowlight-Fotografie zu empfehlen. Die Farbdarstellung konnte gefallen, besonders Hauttöne wurden harmonisch abgebildet. Der Weißabgleich arbeitete bei allen Lichtverhältnissen gut und zuverlässig, laut Test auch bei dem traditionell schwierigen Kunstlicht.

Ausstattung & Geschwindigkeit
Die Samsung WB5500 kommt mit einem RAW-Modus im offenen DNG und HD-Video. Erwähnt werden sollte noch die integrierte HDMI-Schnittstelle; die ist neu und ermöglicht die direkte Wiedergabe von HD-Videos auf einem Flachbildfernseher. Der interne Speicher mit seinen kleinen 20 MB reicht bei der Datengröße der Bilder nicht weit. Der Akku hielt laut Test anständige 150 bis 440 Auslösungen durch.
Der Autofokus bei Megazoomern ist immer ein Problemfall, so auch hier: Die durchschnittliche Auslöseverzögerung mit Autofokus betrug im Weitwinkel 0,79 und im Telebereich 1,04 Sekunden. Schnappschusstauglich ist das nicht. Außerdem kritisierte ein Test die Unzuverlässigkeit des AFs bei Dämmerlicht. Serien schaffte die Bridgekamera im Test immerhin mit 3,61 Bildern/Sekunde.

 
Tests mit Auszeichnung
Auszeichnung   Platz Wertung Ausgabe Quelle  
Gut   2 77.11 11/2010
Zitat: "Schwächen weist die Samsung-Kamera [...] beim Auslöser (recht langsam) und dem Zoomrad (ziemlich ungenau) auf. Hier wurden wir auf eine kleine Geduldsprobe gestellt."
Kein Logo
Kauftipp Megazoom   2 61.0 10/2010
Zitat: "Für die WB5500 sprechen das 16-fach-Zoom, die vielen Einstelloptionen und die RAW-Funktion. Die Bildqualität erreicht bei ISO 100 beinahe das Niveau der [Samsung] EX1, fällt aber bei ISO 400 deutlich zurück..."
Color Foto - Kauftipp
Bildqualität Sehr gut   k.A. 80.9 10/2010
Zitat: "Wer durch einen riesigen Brennweitenbereich viel Spielraum zur Bildgestaltung sucht, wird in der WB5500 fündig. Im Test zeigten sich Licht und Schatten, denn die gute Farbdarstellung und der treffende Weißabgleich stehen der durchschnittlichen Auflösungsleistung und starkem Rauschen gegenüber. Auch die niedrige LCD-Auflösung ist ärgerlich. [...] ...ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis."
Kein Logo
Tests ohne Auszeichnung
Quelle   Platz Wertung Beste Schlechteste  
test (1/2011)
  9 2.9 2.3 3.0
Zitat: "Fast durchweg befriedigend. […] Gute Farben. Zu helle Bilder und Bildrauschen bei hoch eingestellter Empfindlichkeit. Sehr gut bei wenig Licht. Sehr guter Verwacklungsschutz."
CHIP FOTO VIDEO digital (11/2010)
  6 63.3 85.7 57.3
Zitat: "Die [...] Samsung WB5500 ermöglicht neben der RAW-Aufnahme zusätzlich ein JPEG-Bild..."
Netzwelt.de (8/2010)
  k.A. - - -
Zitat: "Entgegen der ersten Erwartungen weist die Samsung WB5500 eine bessere Bildqualität als das Vorgängermodell WB5000 auf. Der leicht vergrößerte Zoombereich fällt im Alltag kaum auf und die Bedienung gestaltet sich immer noch unkompliziert."
 
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