Panasonic Lumix DMC-FZ48 Test

Produktbild - Panasonic Lumix DMC-FZ48

Preis: ab 268,89 €

  • Typ: digitale Bridgekamera |
  • 12.0 Megapixel |
  • Bildsensor: CCD, 1/2.33" |
  • Display: 3.0 Zoll, 460.000 Bildpunkte |
  • Lichtempfindlichkeit: ISO 80 - ISO 6400 |
  • Dateiformate: JPEG |
  • Opt./Dig. Zoom: 24.0x / 32x |
  • Brennweite: 25 - 600mm |
  • Anfangslichtstärke: F2.8 - F5.2 |
  • Verschlusszeit: 1/2000 - 60 Sek. |
  • Makro: 1 cm (Weitwinkel) - 100 cm (Tele) |
  • Opt. Bildstabilisation |
  • Gesichtserkennung |
  • 3D-Modus |
  • Belichtungssteuerung: |
  • Automatik, Halbautomatiken, Manuell |
  • Erw. Speicher: SD, SDHC, SHXC |
  • HDMI-Anschluss |
  • Full-HD-Video |
  • Energie: Li-Ion-Akku |
  • Gewicht: 498g |

2x

Tests gesamt: 5
Auszeichnungen: 2
Gelistet seit: 07/2011
Letzter Test: 12/2011

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Auswertung der Testberichte

Mit der Panasonic Lumix DMC-FZ48 kommt die Nachfolgerin der DMC-FZ45 auf den Markt. Sie bietet ebenfalls einen gigantischen Zoomumfang von 25 bis 600 mm, hat aber einen moderater auflösenden Sensor (12 statt 14 MP) und einen Full-HD-Videomodus statt des kleineren HD-Formats. Bilder werden nur im JPEG-Format aufgenommen, nicht in RAW. Sie richtet sich damit trotz manueller Einstellungsmöglichkeiten eher an Drauflosknipser, die Spaß an viel Zoom haben, als an DLSR-Fotografen auf der Suche nach einer Zweitkamera. Wer auf RAW nicht verzichten will, kann sich z.B. die Fujifilm HS20 mit ihrem 30-fachen Zoom ansehen.

Gehäuse – gutes Display, schwacher Sucher
Mit einem 3-Zoll-Display (7,5 cm) und einer überdurchschnittlichen Auflösung von 460.000 Pixeln kann die Panasonic FZ48 schon mal Punkte einfahren. Dreh- oder schwenkbar ist es aber nicht. Wer das an seiner Lumix-Bridgekamera wünscht, muss auf die FZ100 oder deren Nachfolgerin FZ150 ausweichen. Gefallen kann auch der kleine optische Sucher, der mit 201.000 RGB-Punkten auflöst. Das ist nur mäßig, die Schärfe kann hier also nicht wirklich gut beurteilt werden, da aber der elektronische Sucher nur eine Ausweichmöglichkeit z.B. bei viel Sonnenschein sein soll, geht das in Ordnung. Die Umschaltung zwischen Display- und Suchervorschau muss manuell vorgenommen werden, einen Sensor, der misst, wann sich das Auge dem Sucherokular nähert, gibt es nicht. Bridgekameras sind wuchtiger als Kompaktkameras, liegen dafür aber besser in der Hand. Auch die Lumix FZ48 kann durch den Griff gut gehalten werden.

Bedienung – für Fortgeschrittene und Anfänger gleichermaßen
Die Bedienung ist zielgruppenmäßig breit angelegt: Für Fortgeschrittene gibt es das volle manuelle Programm aus manueller und halbautomatischer Belichtung. Die Einstellungen können komfortabel über das Wählrad auf der Oberseite vorgenommen werden.
Anfänger und Point-&-Shoot-Fotografen können sich getrost auf die intelligente Automatik „iA“ verlassen. In diesem Modus kann die Digitalkamera aus den 15 Motivprogrammen das passende heraussuchen, per Gesichtserkennung und AF-Verfolgung Personen so gut wie möglich abbilden sowie die Einstellung der ISO-Empfindlichkeit und Dynamikoptimierung ebenfalls übernehmen. Hier muss man nichts mehr tun, als abzudrücken.
Viele Filtermodi laden zum Spielen ein: Auf der Liste stehen z.B. Expressiv, Retro, High-Key, Sepia, hohe Dynamik, Filmkorn und Lochkamera. Kontrast, Schärfe, Sättigung und Grad der Rauschunterdrückung können in den Filtermodi angepasst werden.

Optik – Großer Zoom, gute Lichtstärke und guter Stabilisator
Die Panasonic Lumix DMC-FS48 ist eine Bridgekamera mit beeindruckendem Brennweitenumfang: über 25 bis 600 mm reicht ihr Spektrum. Auch die Lichtstärke ist mit f2,8 bis f5,2 nicht zu verachten. Der Makromodus bietet eine gute Nahbereichsgrenze von nur einem Zentimeter (im Weitwinkel). Ein optischer Bildstabilisator ist mit an Bord, der laut Test sehr gut funktioniert.

Bildqualität –
Durchschnittlicher Megazoomer für Gutwetter-Lichtverhältnisse
Als Aufnahmesensor bietet die Panasonic Lumix DMC-FZ48 einen 12-Megapixel-CCD mit recht kleiner Größe. Neu ist der Progzessor „Venus Engine Full HD“. Hier wurde laut Panasonic die Geschwindigkeit verbessert, was sich in einer schnelleren Verarbeitung der Daten äußern soll. Das bringt auch eine intensivere Nachbearbeitung der Bilder mit sich.
Die Auflösung von Megazoomern ist nie die Beste, da ist auch die Panasonic Lumix DMC-FZ48 keine Ausnahme. Hier schwimmt die Digitalkamera im Durchschnitt mit. Panasonic bewirbt die DMC-FZ48 mit besonders geringen Werten für  Verzeichnung und chromatische Aberration (Farbsäume an Kontrastkanten). Bis ISO 400 ist sie in puncto Rauschen laut Test einigermaßen in Ordnung. Dann schlägt der Rauschfilter zu. Dieser arbeitet über einen Weichzeichner, der das Rauschen verschwimmen lässt – aber leider auch die Schärfe. Zwar werden die Bilder danach wieder nachgeschärft, feine Details werden dabei aber glattgebügelt. Bis ISO 400 ist das aber unproblematisch. Erst ab ISO 800 ist der Weichzeichner laut eines Tests zu stark. Wer also in erster Linie bei Tageslicht fotografiert, könnte mit der FZ48 glücklich werden. Gefallen konnte in allen Tests einhellig die Farbdarstellung der Panasonic DMC-FZ48. Nur bei einigen Kunstlichtformen gab es eine Tendenz Richtung Gelb-Grün.

Ausstattung – Full HD, viele Spielereien und guter Akku
Videos können mit der DMC-FZ48 in Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel mit 50i) aufgenommen werden. Gespeichert werden die Filme wahlweise im neuen, platzsparenden AVCHD oder in MP4. Neben dem regulären Bildstabilisator arbeitet in der FZ48 auch ein "Aktiv Modus", der das Bild besonders beim Gehen oder Fahren ruhig halten soll. Der große 24-fache Zoom steht auch während des Filmens zur Verfügung, und zwar verlangsamt, um das Bild ruhig zu halten. Auch die intelligente Belichtungsautomatik arbeitet hier mit. Während der Videoaufnahme können Fotos von 3,5 Megapixeln geschossen werden, ohne dass die Aufnahme gestoppt wird. In die Kamera integriert ist ein kleines Filmschnittprogramm, außerdem können aus dem abgespielten Film einzelne Bilder als Fotos gespeichert werden. Ein Stereo-Mikrofon sorgt für den Ton, ein Windfilter ist vorhanden. Einen Anschluss für ein externes Mikrofon gibt es laut Test aber nicht.
Auch ein 3D-Modus ist mit an Bord der Panasonic FZ48, der aus mehreren leicht versetzten Fotos ein dreidimensionales errechnet. Dieses Bild kann auf MPO-kompatiblen Geräten (z.B. 3D-Fernsehern) präsentiert werden. Auch ein Miniaturisierungseffekt ist mit dabei. Interessant ist an der Panasonic Lumix DMC-FZ48 auch die Liste des optionalen Zubehörs: für die Serie gibt es bereits Polarisationsfilter, Tele- und Nahbereichslinsen, Neutral-Graufilter und vieles mehr. Das wird vor allem fortgeschrittene Fotografen interessieren. Die Akkuleistung betrug im Test ca. 210 bis 750 Auslösungen – nicht übel!

Geschwindigkeit – Serien naja, aber Auslösegeschwindigkeit gut
Der Serienmodus hat sich auf 3,7 Bilder/s verbessert – was aber immer noch nicht an Digitalkameras mit echter Highspeed-Funktion herankommt, zumal nur 7 Bilder in Folge gemacht werden können, bevor die Kamera eine Rechenpause braucht. Serien sind also nicht die Spezialität der DMC-FZ48. Nur wenn man die Auflösung auf 3 MP reduziert, lassen sich Serien von 10 Bildern/s realisieren. Auch das Aktivieren der Kamera dauert laut Test etwas länger. Der Autofokus hingegen überrascht positiv: im Weitwinkel brauchte die Digitalkamera 0,34 Sekunden zum Scharfstellen und Auslösen, im Tele waren es 0,48 Sekunden. Unsere Schnappschusstauglichkeits-Grenze liegt bei 0,5 Sekunden, damit ist die Panasonic Lumix DMC-FZ48 im schnappschusstauglichen Bereich – knapp, aber für einen Megazoomer trotzdem sehr gut.

Tests mit Auszeichnung

Kein Logo
Ausgabe 1/2012

Sehr gut

Zitat: Die Lumix FZ48 mit CCD-Sensor schlägt ihre CMOS-Schwester bei der Bildqualität mit vier Prozentpunkten. Bei der Geschwindigkeit liegt sie an zweiter Stelle des Gesamttestfeldes, weil der Fokus deutlich schneller arbeitet als bei der Canon PowerShot SX40 HS. Die Lumix FZ48 liefert in allen Disziplinen konstant sehr gute Werte.

  • Platz 3
  • Wertung 76.0

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Kein Logo
Ausgabe 10/2011

Bester im Test

Zitat: Plus: Wirksamer Bildstabilisator, klasse Ausstattung, schneller Autofokus. Minus: kein RAW-Format, kein Blitzschuh, sichtbares Bildrauschen ab ISO 400.

  • Platz 1
  • Wertung 86.2

zum Test

Tests ohne Auszeichnung

Testquelle - ColorFoto
Ausgabe 11/2011

Zitat: Eine Kamera mit guter Ausstattung und überzeugendem Bedienkonzept. Leider stört ein deutliches Bildrauschen die ansonsten gute Abbildungsleistung.

  • Platz 2
  • Wertung 57.5
  • Beste 69.0
  • Schlechteste 48.0

zum Test

Testquelle - Foto Hits
Ausgabe 10/2011

Zitat: Plus: Extremes Zoom für viel Gestaltungsspielraum, intelligente Motivprogramme und manuelle Modi. Minus: Kräftiges Luminanzrauschen.

  • Platz k.A.
  • Wertung 83.2
  • Beste 83.2
  • Schlechteste 83.2

zum Test

Testquelle - Betabuzz.de
Ausgabe 9/2011

Zitat: Wenn man von der fehlenden RAW-Unterstützung absieht, hat Panasonic die Lumix DMC-FZ48 gegenüber dem Vorgänger sehr sinnvoll aufgewertet. Daumen hoch!

  • Platz k.A.
  • Wertung 84.0
  • Beste 100
  • Schlechteste 0

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