Olympus SP-720UZ Test

Produktbild - Olympus SP-720UZ

Preis: ab 271,98 €

  • Typ: digitale Bridgekamera |
  • 14.0 Megapixel |
  • Bildsensor: CMOS, 1/2.3" |
  • Display: 3.0 Zoll, 460.000 Bildpunkte |
  • Lichtempfindlichkeit: ISO 100 - ISO 3200 |
  • Dateiformate: JPEG |
  • Opt./Dig. Zoom: 26.0x |
  • Brennweite: 26 - 676mm |
  • Anfangslichtstärke: F3.2 - F5.6 |
  • Verschlusszeit: 1/1300 - 4 Sek. |
  • Makro: 5 cm (Weitwinkel) |
  • Opt. Bildstabilisation |
  • Gesichtserkennung |
  • Belichtungssteuerung: |
  • Automatik |
  • Erw. Speicher: SD, SDHC, SDXC |
  • HDMI-Anschluss |
  • Full-HD-Video |
  • Energie: Li-Ion-Akku |
  • Gewicht: 405g |

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Gelistet seit: 01/2012
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Kurz vorgestellt

Klein und einfach: Der Megazoom Olympus SP-720UZ ist eine kleine Bridgekamera, die bei einfacher Bedienung einen großen Zoom- und Funktionsumfang bietet. Damit ist sie vor allem für Nutzer interessant, die sich nicht mit manuellen Einstellungen aufhalten, sondern einfach nur den Auslöser drücken wollen. Die Olympus-Kamera ist ab März 2012 erhältlich. Der Preis liegt bei 269,- Euro UVP.

Olympus SP-720UZ Schwarz

Gehäuse – verhältnismäßig klein & gutes Display
Mit Maßen von 10,7 x 7,3 x 7,3 cm gehört die Olympus SP-720UZ zu den kleineren Bridgekameras. Sie ist in Schwarz oder Silber erhältlich. Das vergleichsweise geringe Gewicht von 405 g ist auch nicht schlecht. Bei dem Preis darf man in puncto Verarbeitung kein High-End-Produkt erwarten. Das Display ist allerdings eine positive Überraschung: auf 3 Zoll verteilen sich gute 460.000 Pixel, so dass die Kamera eine scharfe Vorschau bieten dürfte.

Bedienung – wer’s einfach mag…
…wird mit der Olympus SP-720UZ gut zurechtkommen. Die Kamera bietet für die Belichtungseinstellung nur automatische Modi, auf Zeit und Blende kann nicht zugegriffen werden. Wer es ganz simpel möchte, stellt einfach den Modus „i-Auto“, die intelligente Automatik ein, und überlässt auch die Wahl des Motivprogramms der Kamera. Auch mit dabei sind ein „Beauty-Modus“ und eine Haustiererkennung.

Optik – ganz groß
Viel Zoom für wenig Geld: die Olympus SP-720UZ bietet einen sage und schreibe 26-fachen Zoom. Das ist zwar kein Rekord, in dieser Preisklasse aber alles andere als häufig. Das Zoomspektrum geht von 26 bis 676 mm, also von einem sehr guten Weitwinkel bis in den sehr starken Telebereich. Die Lichtstärke ist mit f3,2 bis f5,6 aber nur durchschnittlich. Ein Bildstabilisator ist natürlich mit dabei, anders wären die langen Brennweiten auch nicht zu nutzen. Er ist eine Kombination aus optischem und digitalem Stabilisator. Das birgt das Risiko, dass sich schnell Rauschen einstellt, denn oft arbeiten digitale Stabilisatoren über eine automatische Erhöhung der ISO-Zahlen. Der Makro-Modus ist mit einer Nahbereichsgrenze von 5 cm nur mäßig.

Bildqualität – Standardwerte
Ohne Test lässt sich hier keine verbindliche Aussage treffen. Der 1/2,3-Zoll-CMOS-Sensor löst mit 14 Megapixeln auf, was derzeit ein sehr durchschnittlicher Wert ist und in der Vergangenheit sowohl gute als auch weniger gute Ergebnisse hervorgebracht hat. Der ISO-Umfang reicht von ISO 100 bis 3.200.

Olympus SP-720UZ Rückseite Display Tasten

Ausstattung – 1A-Knipserausrüstung
Die Olympus SP-720UZ bietet einen Videomodus mit Full-HD-Auflösung. Mit dabei sind außerdem ein Panorama-Modus, ein HDR-Modus (für den dramatisch wirkenden, hohen Dynamikumfang) und die bereits aus anderen Olympus-Kameras bekannten „Magic Filter“, Die wecken den Spieltrieb in wohl jedem Fotografen. Mit dabei sind z.B. die Filter Lochkamera, Fish-Eye, Strichzeichnung, Glitzermodus, Miniatur oder Splittereffekt. Geladen wird der Akku in der Kamera, Über Stromnetz oder USB.
Über die Geschwindigkeit lässt sich ohne Test nicht viel sagen. Nur die Serienbildgeschwindigkeit gibt Olympus für die SP-720UZ an. Sie soll bis zu 30 Bilder/Sek bei voller Auflösung schaffen. Ist man bereit, sich auf 5 Megapixel zu beschränken (was immer noch für kleine Abzüge reicht), können sogar bis zu 44 Bilder/Sek erreicht werden.

Fazit & Alternativen
Bei einer preiswerten Kamera mit guter Ausstattung (viele Sondermodi, gutes Display und hoher Zoomumfang) lohnt es sich, auf die ersten Testberichte zu warten. Denn bei dem Preis ist mit Kompromissen zu rechnen. Wer eine einfache, übersichtliche Bedienung mag und keine Wunder von der Bildqualität erwartet, kann sich die Olympus SP-720UZ aber sorglos ansehen.
Eine Alternative ist z.B. die beliebte und in den Tests sehr erfolgreiche Fujifilm FinePix HS20. Sie war ursprünglich teurer,  ist inzwischen aber auf das Preisniveau gerutscht, in dem die SP-720UZ angesiedelt wird. Ähnliches gilt für die Nikon Coolpix P500. Darüber hinaus haben beide Kameras einen größeren Zoomumfang als die Olympus-Kamera. Gleichzeitig bieten die beiden auch manuelle Einstellungsmöglichkeiten – was aber bei fast allen Bridgekameras der Fall ist. Bleibt abzuwarten, wie schnell der Preis der SP-720UZ fällt, denn sollte sich der Preis bei unter 200,- Euro einpendeln, wäre die Kleine ein echtes Schnäppchen.

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