Nikon Coolpix P510 Test

Produktbild - Nikon Coolpix P510

Preis: ab 352,90 €

  • Typ: digitale Bridgekamera |
  • 16.0 Megapixel |
  • Bildsensor: CMOS, 1/2.3" |
  • Display: 3.0 Zoll, 921.000 Bildpunkte |
  • elektronischer Sucher |
  • Lichtempfindlichkeit: ISO 100 - ISO 13 |
  • Dateiformate: JPEG |
  • Opt./Dig. Zoom: 42.0x / 2x |
  • Brennweite: 24 - 1000mm |
  • Anfangslichtstärke: F3.0 - F5.9 |
  • Verschlusszeit: 1/4000 - 8 Sek. |
  • Makro: 1,5 cm (Weitwinkel) bis unendlich |
  • Opt. Bildstabilisation |
  • Gesichtserkennung |
  • 3D-Modus |
  • Belichtungssteuerung: |
  • Automatik, Halbautomatiken, Manuell |
  • Erw. Speicher: SD, SDHC, SDXC |
  • HDMI-Anschluss |
  • Full-HD-Video |
  • Energie: Li-Ion-Akku |
  • Gewicht: 555g |

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Gelistet seit: 02/2012
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Kurz vorgestellt

Die Nikon Coolpix P510 setzt eine neue Rekordmarke im Megazoom-Bereich. Der 42-fache Zoom sprengt so ziemlich alles je Dagewesene. Bis – aufgepasst! – 1000 mm reicht das Tele der Bridgekamera. Die Vorgängerin Nikon P500 schaffte eine „nur“ 36-fache Vergrößerung. Was dieses Fernrohr sonst noch kann, verraten hoffentlich bald die ersten Tests. Ab März 2012 ist die Kamera für 429,- Euro UVP zu haben.

Nikon Coolpix P510 Frontansicht

Gehäuse – kompakter Zoomriese mit gutem Display
Zu haben ist die Nikon Coolpix P510 neben klassischem Schwarz auch in Anthrazit und Rot, hübsch in Lack-Optik. Das Gewicht ist mit 555 g nicht gerade gering, allerdings immer noch weniger, als man mit sich herumschleppen müsste, wenn man ein vergleichbares Brennweitenspektrum in einer DSLR-Ausrüstung transportieren müsste. Ganz zu schweigen von den Maßen: mit 8,3 x 12 x 10,2 cm ist die Nikon P510 nicht größer als andere Bridgekameras.
Das Display ist 3 Zoll groß und löst mit sehr guten 921.000 Pixeln auf. Das verspricht eine knallscharfe Vorschau. Dazu ist die Oberfläche des Monitors antireflexbeschichtet, so dass es laut Hersteller auch bei Sonne gut einsehbar ist. Das Display ist nach oben und unten klappbar, so dass Aufnahmen über Kopfhöhe oder auf dem Boden bequem gelingen. Auch mit dabei: ein elektronischer Sucher mit 200.000-Pixel-Auflösung. Solche Sucher liefern aber erfahrungsgemäß keine besonders gute Leistung.

Nikon Coolpix P510 Rückseite

Bedienung – Komplettpaket
Ob man nun zu den Fricklern gehört, die jedes Foto manuell einstellen oder zu den Bequemen, die schnell und einfach an ihre Fotos kommen wollen, die Nikon Coolpix P510 bietet für jeden etwas. Sowohl eine einfache Vollautomatik als auch das komplette Paket manueller Einstellungsmöglichkeiten ist vorhanden. Eingestellt ist das alles schnell und einfach, ein Wahlrad mit der PASM-Einteilung (Automatik, Halbautomatiken für Zeit und Blende und manuell). Außerdem stehen 16 Motivprogramme, also voreingestellte Belichtungsprofile für typische Situationen, zur Auswahl.

Optik – Zoom-Rekordbrecher
Von einem klasse Weitwinkel von 24 mm bis in das nahezu unglaubliche Tele von 1000 mm geht das Brennweitenspektrum der Nikon Coolpix P510. Ruhig gehalten wird die Optik von einem VR-Bildstabilisator der zweiten Generation – ob der aber gut genug ist, um diese extremen Brennweiten zu stabilisieren, werden erst die Tests zur Nikon P510 zeigen.
Die Anfangsblenden sind mit f3,0 bis f5,9 anständig – zumindest angesichts dieses Zoomumfangs. Auch der Makromodus ist mit einer Nahbereichsgrenze von 1,5 cm sehr gut.

Nikon Coolpix P510 mit ausgefahrenem Zoom

Bildqualität – Viele Pixel auf kleinem Raum
Die Nikon P510 bietet 16 Megapixel auf einem kleinen 1/2,3-Zoll-CMOS-Sensor. Ob das mal gutgeht? Denn allgemein gilt: je mehr Pixel sich auf engem Raum quetschen, desto anfälliger wird das Foto für Bildrauschen. Ein weiterer Punkt, der uns kritisch macht, ist der große Zoom. Typischerweise ist bei steigenden Telebrennweiten eine sinkende Bildqualität zu erwarten, und die P510 ist sehr, sehr telelastig. Aber warten wir ab, was die Testberichte zu der P510 sagen werden, denn durch geschickte interne Datenaufbereitung konnte schon so manche Kamera positiv überraschen.

Ausstattung – für verspielte Geister
In puncto Ausstattung gibt sich die Nikon Coolpix P510 keine Blöße. Der Full-HD-Videomodus schon fast Pflicht in einer höherklassigen Kamera, hier fehlt er natürlich auch nicht. Der optische Zoom und der Autofokus stehen während des Filmens zur Verfügung. Der Ton wird in Stereo aufgenommen. Auch mit dabei: eine Zeitlupe und ein Zeitraffer.
Megazooms sind weniger Party-Kameras als vielmehr Reisebegleiter. Da ist es praktisch, dass die Nikon Coolpix P510 ein GPS-Modul integriert hat. Das fehlte der Vorgängerin noch.
Wer fotografisch gern etwas experimentiert, der wird mit der P510 Spaß haben: Mit an Bord sind z.B: eine HDR-Automatik und eine automatische Panoramafunktion für 360°- oder 180°-Aufnahmen. Auch 3D-Bilder können aus zwei leicht versetzt aufgenommenen Fotos errechnet und auf einem entsprechenden Fernseher betrachtet werden. Mit dabei sind außerdem diverse Filtereffekte, einstellbar auf dem Wahlrad, wie "Selektive Farbe", "Sterneffekt" etc.

Geschwindigkeit - vielversprechend...
Laut Hersteller können mit der Nikon Coolpix P510 bis zu sieben Bilder/Sek (5 Bilder in Folge) aufgenommen werden. Das wäre ein solider Serienmodus, muss aber noch im Test bestätigt werden. Die Auslöseverzögerung ist ein weiterer Punkt, bei dem es sich lohnt, auf die Tests zu warten. Denn nichts ist nerviger, als den Auslöser zu drücken und eine Sekunde auf das „Klick“ warten zu müssen. Da aber die Vorgängerin P500 in diesem Punkt ordentliche Werte ablieferte, erwarten wir auch für die P510 gute Ergebnisse.

Fazit & Alternativen
Die Nikon Coolpix P510 wird allein schon wegen des großen Zooms sicher ihre Fans finden. Aufgrund des großen Brennweitenumfangs, des kleinen Sensors und der hochgeschraubten Megapixel-Zahl erwarten wir keine High-End-Bildqualität, aber die Ausstattung macht einiges wieder wett. Wer immer alles an Brennweiten dabei haben will, kann sich die Nikon P510 getrost einmal ansehen.
Als Rekordhalter steht die Nikon P510 auf einsamem Posten. Vergleichbare Kameras gibt es erst, wenn man seine Zoom-Ansprüche etwas zurückschraubt. Vergleichbar ist die Canon PowerShot SX40 HS, die allerdings „nur“ mit einem 35-fachen Zoom ausgestattet ist. Erwähnenswert ist auch die Fujifilm FinePix HS30 EXR mit ihrem 30-fachen Zoom, die die erfolgreiche HS20 ablöst. Wer sowieso nur mit der Automatik knipst, kann sich auch die Olympus SP-810 UZ ansehen, die mit einem 36-fachen Zoom und ohne manuelle Einstellungsmöglichkeiten kommt.

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Benotung 5 Sterne

Mr.Miller
08.05.2012

Nikon Coolpix P510

Ich hatte davor eine Panasonic Lumix DMC-FZ45, und wollte bei Saturn die Panasonic Lumix DMC-FZ150 kaufen, gekauft. Zuhause dann die Enttäuschung, bei Nachtaufnahme im Videomodus viel Rauschen, bei Fotomodus auch im Dunkeln! Später umgetauscht gegen eine Nikon Coolpix P510. Habe sie getestet und gesehen, dass die Nikon Coolpix P510 die beste Kamera ist, die ich je hatte.

Benotung 5 Sterne

kb
25.04.2012

Nikon-Coolpix-P510

Tolle Kamera! Hatte bereits die P80 und P100...

Benotung 5 Sterne

Michael Greiner
24.04.2012

Nikon COOLPIX 510 Anthrazit

Die Kamera ist genial. Bin begeistert.

Benotung 5 Sterne

Jan Schuhmacher
15.04.2012

Nikon COOLPIX P510 16 MP Digitalkamera - Schwarz

Die Kamera ist sensationell. Ich hatte das Vorgängermodell P500, aber bei der P510 gibt es neben der längeren Brennweite viele Detailverbesserungen, besonders das Antiverwackelungssystem und kürzere Auslösezeiten. Ich bin begeistert.