Nikon Coolpix P510 im Test
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Preis: ab 349,99 €
- Bridgekamera |
- Auflösung: 16 MP |
- optischer Zoom: 42 x |
- Brennweite: 24 - 1000 mm |
- Anfangslichtstärke: 3 - 5,9 f |
- Sensorgröße: 1/2.3 Zoll |
- CMOS |
- Displaygröße: 3 Zoll |
- Displayauflösung: 921000 Pixel |
- Manuell, Halbautomatik, Programmautomatik |
- Lichtempfindlichkeit: 100 - 13 ISO |
77,1%
Auswertung der Testberichte
Die Nikon Coolpix P510 setzt eine neue Rekordmarke im Megazoom-Bereich. Der 42-fache Zoom sprengt so ziemlich alles je Dagewesene. Bis – aufgepasst! – 1000 mm reicht das Tele der Bridgekamera. Die Vorgängerin Nikon P500 schaffte eine "nur" 36-fache Vergrößerung (Anm. d. Red.: inzwischen wurde der Zoomrekord von der Canon SX50 HS gebrochen). Was dieses Fernrohr sonst noch kann, verrät unsere Sammlung der Testberichte. Inzwischen gibt es übrigens mit der Nikon Coolpix P520 eine Nachfolgerin.
Gehäuse – kompakter Zoomriese mit gutem Display
Zu haben ist die Nikon Coolpix P510 neben klassischem Schwarz auch in Anthrazit und Rot, hübsch in Lack-Optik. Das Gewicht ist mit 555 g nicht gerade gering, allerdings immer noch weniger, als man mit sich herumschleppen müsste, wenn man ein vergleichbares Brennweitenspektrum in einer DSLR-Ausrüstung transportieren müsste. Ganz zu schweigen von den Maßen: mit 8,3 x 12 x 10,2 cm ist die Nikon P510 nicht größer als andere Bridgekameras.
Das Display ist 3 Zoll groß und löst mit sehr guten 921.000 Pixeln auf. Das führt laut Test zu einer knallscharfen Vorschau. Dazu ist die Oberfläche des Monitors antireflexbeschichtet, so dass es laut Hersteller auch bei Sonne gut einsehbar ist. Das Display ist nach oben und unten klappbar, Aufnahmen über Kopfhöhe oder auf dem Boden gelingen also bequem. Auch mit dabei: ein elektronischer Sucher mit 200.000-Pixel-Auflösung. Solche Sucher liefern aber erfahrungsgemäß keine besonders gute Leistung, auch hier bescheinigten die Tests dem kleinen Sucher nur Notlösungs-Fähigkeiten. Gewechselt wird zwischen Display- und Sucherbetrieb mit einer separaten Taste.

Bedienung – Komplettpaket
Ob man nun zu den Fricklern gehört, die jedes Foto manuell einstellen oder zu den Bequemen, die schnell und einfach an ihre Fotos kommen wollen, die Nikon Coolpix P510 bietet für jeden etwas. Sowohl eine einfache Vollautomatik als auch das komplette Paket manueller Einstellungsmöglichkeiten ist vorhanden. Eingestellt ist das alles schnell und einfach, ein Wahlrad mit der PASM-Einteilung (Automatik, Halbautomatiken für Zeit und Blende und manuell). Außerdem stehen 16 Motivprogramme, also voreingestellte Belichtungsprofile für typische Situationen, zur Auswahl.
Optik – Zoom-Rekordbrecher
Von einem klasse Weitwinkel von 24 mm bis in das nahezu unglaubliche Tele von 1000 mm geht das Brennweitenspektrum der Nikon Coolpix P510. Einen „Fernglas-Ersatz“ nannte das ein Test. Ruhig gehalten wird die Optik von einem VR-Bildstabilisator der zweiten Generation, der laut Test sehr gute Arbeit leistete.
Die Anfangsblenden sind mit f3,0 bis f5,9 anständig – zumindest angesichts dieses Zoomumfangs. Auch der Makromodus ist mit einer Nahbereichsgrenze von 1,5 cm sehr gut. Die Brennweite wird entweder mit dem Ring um den Auslöser eingestellt (rechter Zeigefinger) oder an der Taste links an der Optik (linker Zeigefinger). Die linke Taste kann auch durch eine Umstellung im Menü für die manuelle Fokussierung genutzt werden.

Bildqualität – Viele Pixel auf kleinem Raum
Die Nikon P510 bietet 16 Megapixel auf einem kleinen 1/2,3-Zoll-CMOS-Sensor. Ob das mal gutgeht? Denn allgemein gilt: je mehr Pixel sich auf engem Raum quetschen, desto anfälliger wird das Foto für Bildrauschen. Ein weiterer Punkt, der uns kritisch macht, ist der große Zoom. Typischerweise ist bei steigenden Telebrennweiten eine sinkende Bildqualität zu erwarten, und die P510 ist sehr, sehr telelastig.
Im Test präsentierte die Nikon Coolpix P510 ordentliche Knipsenqualität. Bei guten Lichtverhältnissen, also niedrigen ISO-Zahlen, machte sie gute Bilder. Vor allem das Weitwinkel war sehr scharf und kontrastreich. Das Tele schlug sich in diesen Punkten weniger gut (was zu erwarten war), zeigte aber grundsätzlich bei Tageslichtbedingungen ebenfalls noch gute Ergebnisse.
Bei steigenden ISO-Werten, sprich: abnehmendem Licht zeigte die Nikon P510 ab ISO 400 sichtbares Rauschen. Gleichzeitig sinkt die Detailtreue, feine Bildinhalte werden glattgebügelt. Stören tut das Rauschen laut eines Tests ab ISO 1.600, der maximale Wert ISO 6.400 zeigt sehr verfälschte Ergebnisse und sollte nur im Notfall verwendet werden. Eine Available-Light-Kamera ist das Zoom-Wunder Nikon P5610 also nicht.
Vignettierung (Randabschattung) und Verzeichung (Verzerrte Linien)sind im Weitwinkel leicht vorhanden. Auch chromatische Aberration, also farbige Säume an Kontrastkanten, kann laut Test auftreten.
Ausstattung – für verspielte Geister
In puncto Ausstattung gibt sich die Nikon Coolpix P510 keine Blöße. Der Full-HD-Videomodus schon fast Pflicht in einer höherklassigen Kamera, hier fehlt er natürlich auch nicht. Der optische Zoom, der Stabilisator und der Autofokus stehen während des Filmens zur Verfügung. Der Bildstabilisator arbeitete im Videomodus sehr gut, selbst bei einer 10-fachen Vergrößerung waren die Filme noch verhältnismäßig ruckelfrei. Der Ton wird in Stereo aufgenommen. Auch mit dabei: eine Zeitlupe und ein Zeitraffer.
Megazooms sind weniger Party-Kameras als vielmehr Reisebegleiter. Da ist es praktisch, dass die Nikon Coolpix P510 ein GPS-Modul integriert hat. Das fehlte der Vorgängerin noch.
Wer fotografisch gern etwas experimentiert, der wird mit der P510 Spaß haben: Mit an Bord sind z.B: eine HDR-Automatik und eine automatische Panoramafunktion für 360°- oder 180°-Aufnahmen. Auch 3D-Bilder können aus zwei leicht versetzt aufgenommenen Fotos errechnet und auf einem entsprechenden Fernseher betrachtet werden. Mit dabei sind außerdem diverse Filtereffekte, einstellbar auf dem Wahlrad, wie "Selektive Farbe", "Sterneffekt" etc.

Geschwindigkeit - vielversprechend...
Mit der Nikon Coolpix P510 können laut Test bis zu sieben Bilder/Sek (5 Bilder in Folge) aufgenommen werden. Das ist laut Test ein solider Serienmodus. In kleiner VGA-Auflösung schafft die Kamera sogar bis zu 120 Bilder pro Sekunde.
In puncto Auslöseverzögerung zeigt sich die Nikon P510 leider nicht besonders stark. Zwar braucht die Kamera im Weitwinkel mit ca. 0,45 Sekunden nicht dramatisch lange, im Tele braucht er aber lange 1,4 Sekunden, um scharfzustellen. Zwar muss man hier die erschwerten Bedingungen durch den extremen Telezoom als mildernden Umstand berücksichtigen, aber schnappschusstauglich (alles unter 0,5 Sekunden) ist die Digitalkamera damit trotzdem nicht mehr. Auch die Dauer der Datenverarbeitung, bis die Kamera wieder aufnahmebereit ist (ca. 1,7 Sekunden), hat man laut Test schon schneller gesehen.
Fazit & Alternativen
Die Nikon Coolpix P510 wird allein schon wegen des großen Zooms sicher ihre Fans finden. Aufgrund des großen Brennweitenumfangs, des kleinen Sensors und der hochgeschraubten Megapixel-Zahl liefert sie zwar keine High-End-Bildqualität, aber die Ausstattung macht einiges wieder wett. Wer immer alles an Brennweiten dabei haben will, kann sich die Nikon P510 getrost ansehen.
Als Rekordhalter steht die Nikon P510 auf einsamem Posten. Vergleichbare Kameras gibt es erst, wenn man seine Zoom-Ansprüche etwas zurückschraubt. Vergleichbar ist die Canon PowerShot SX40 HS, die allerdings „nur“ mit einem 35-fachen Zoom ausgestattet ist. Erwähnenswert ist auch die Fujifilm FinePix HS30 EXR mit ihrem 30-fachen Zoom, die die erfolgreiche HS20 ablöst. Wer sowieso nur mit der Automatik knipst, kann sich auch die Olympus SP-810 UZ ansehen, die mit einem 36-fachen Zoom und ohne manuelle Einstellungsmöglichkeiten kommt.
Neuere Produkte von Nikon
Testurteile der Fachpresse
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Ausgabe 2/2013 |
Zitat: Für Vielreisende interessant: Die Coolpix P510 hat eine GPS-Funktion an Bord, die auf Wunsch den Aufnahmeort in die Bilddaten einträgt. Testsieger |
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Ausgabe 23/2012 |
Zitat: Die Fotos sind schön, klar und hell, aber minimal blass. |
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Ausgabe 12/2012 |
Zitat: Plus: sehr großer Zoombereich, GPS-Empfänger eingebaut. Minus: Umschalten zwischen Sucher und Monitor per Hand. |
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test (Stiftung Warentest) Ausgabe 10/2012 |
Zitat: Die Nikon Coolpix P510 bringt es auf eine optische Brennweite von 180 Millimetern. Ihr Bildchip ist klein, so ergibt sich eine Brennweite von rund 800 Millimetern äquivalent zum Kleinbild. |
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Ausgabe 9/2012 |
Zitat: Mit der P510 ist Nikon eine leistungsstarke Bridge-Kamera gelungen. Die extreme Telebrennweite kann aber auch zu Problemen wie etwa Verwacklern führen. |
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Ausgabe 8/2012 |
Zitat: Plus: Mit einer Brennweite von maximal 1000mm bietet Nikon den größten Spielraum. Bis ISO 400 gelingen rauscharme und noch annehmbar aufgelöste Bilder. Minus: Nichts für Nachtschwärmer – in den hohen ISO-Stufen tritt ein störendes Rauschen auf. |
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Ausgabe 8/2012 |
Zitat: Im Labor zeigt die Nikon eine ordentliche Auflösung von 1.350 Linienpaaren bei ISO 100. Allerdings sinkt der Wert mit steigender Sensorempfindlichkeit deutlich, zudem schlagen die eher mäßigen Vignettierungs- und Verzeichnungswerte auf die Bildqualität. Die Praxisbilder wirken im Telebereich recht weich, zeigen aber weniger Farbsäume als die Sony [HX200V]. |
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Ausgabe 8/2012 |
Zitat: Nikons Coolpix P510 bietet für moderate 360 Euro eine überzeugende Ausstattung mit Super-Zoom, GPS-Modul und brillantem Display. Das Bedienkonzept kommt Einsteigern ebenso entgegen wie Fotografen mit gestalterischen Ambitionen. Die Bildqualität ist in den meisten Situationen ausreichend, bei stärkstem Zoom besteht aber besondere Verwacklungs- und Rauschgefahr. |
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Ausgabe 7/2012 |
Zitat: 1000 mm Endbrennweite sind Rekord! Die Bildqualität kommt dagegen nicht an die besten Kameras im Test heran. Einen Pluspunkt gibt es für das GPS-Modul. |
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Ausgabe 6/2012 |
Zitat: Plus: Top-Ausstattung mit 42-fach-Zoom, Bildqualität im Weitwinkel, sehr guter Bildstabilisator. Minus: Bildrauschen bei schlechtem Licht. sehr gut |
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Testalarm
Meinungen
Alexander G.Wittum |
Coolpix P510Ideal für Tankrucksack. Brauchte vorher mehrere Objektive. Stabilisator bis 1000mm perfekt. Tolle Fahraufnahmen. Panoramafunktion. GPS könnte besser sein - öfter falsche Höhe oder gar keine Angabe. Trotzdem praktisch für Reisedarstellung. Liegt sehr gut in der Hand. Bewegliches Display für Alleinfahrer sehr praktisch. Auch bei Fahraufnahmen. |
Werner |
Super Gerät
Bis jetzt habe ich einige Tausend Bilder mit der Camera geschossen und natürlich etliche Clips gemacht und ich bin sehr zufrieden. |
makaos |
Coolpix 510
ich habe die Kamera seit 2 Monaten. Konnte sie im Urlaub ausgiebig testen und bin recht zufrieden. |
Emil |
Meine Lieblingskamera
Davor habe unter anderem die Panasonic FZ28 und die Sony Alpha 55 gehabt. Die Nikon Coolpix P510 erscheint mir die beste Komplett- und Kompaktlösung zu sein. |
Frank |
Gute Kamera - Super Ausstattung
Die Nikon lohnt auf jeden Fall, sowohl für Einsteiger wie auch für Knipser. Die manuellen Einstellungen sind umfangreich. Ein Blick auf das Online-Handbuch ist allerdings ratsam. Die Auslöseverzögerung ist ok, selbst im Tele-Bereich. Die Schärfe der Aufnahmen ist ok und auch nicht zu hart eingestellt. |
rainer |
einfach spitze
fuer den preis geschenkt ! |
HWA |
Nikon Coolpix P510 - rotEine Anschaffung, die ihrem Preis gerecht wird. Ein Muss im Urlaub und für jeden, der Experimentierfreude sowie die Vielseitigkeit liebt. Empfehlenswert. |
Mr.Miller |
Nikon Coolpix P510Ich hatte davor eine Panasonic Lumix DMC-FZ45, und wollte bei Saturn die Panasonic Lumix DMC-FZ150 kaufen, gekauft. Zuhause dann die Enttäuschung, bei Nachtaufnahme im Videomodus viel Rauschen, bei Fotomodus auch im Dunkeln! Später umgetauscht gegen eine Nikon Coolpix P510. Habe sie getestet und gesehen, dass die Nikon Coolpix P510 die beste Kamera ist, die ich je hatte. |
kb |
Nikon-Coolpix-P510Tolle Kamera! Hatte bereits die P80 und P100... |
Michael Greiner |
Nikon COOLPIX 510 Anthrazit
Die Kamera ist genial. Bin begeistert. |
Jan Schuhmacher |
Nikon COOLPIX P510 16 MP Digitalkamera - SchwarzDie Kamera ist sensationell. Ich hatte das Vorgängermodell P500, aber bei der P510 gibt es neben der längeren Brennweite viele Detailverbesserungen, besonders das Antiverwackelungssystem und kürzere Auslösezeiten. Ich bin begeistert. |
Beliebte Produkte
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Nikon Coolpix P520Kategorie: Digitale Bridge-Kameras |
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Fujifilm FinePix S2980Kategorie: Digitale Bridge-Kameras |
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Canon PowerShot SX50 HSKategorie: Digitale Bridge-Kameras |
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