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Nikon Coolpix L110 im Test - Produktbild 1
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Nikon Coolpix L110 Test




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Typ: digitale Megazoom-Kamera | 12.1 Megapixel | Bildsensor: CCD, 1/2.3" | Display: 3.0 Zoll, 460.000 Bildpunkte | Lichtempfindlichkeit: ISO 80 - ISO 6400 | Dateiformate: JPEG | Opt./Dig. Zoom: 15.0x / 4x | Brennweite: 28 - 420mm | Anfangslichtstärke: F3.5 - F5.4 | Verschlusszeit: 1/8000 - 4 Sek. | Makro: 1cm | Opt. Bildstabilisation | Gesichtserkennung | Belichtungssteuerung: Automatik | Erw. Speicher: SD, SDHC | HDMI-Anschluss | HD-Video | Energie: vier AA-Batterien | Gewicht: 406g
 
Statistik
2 Testauszeichnungen
Gelistet seit: 03/2010
Letzter Test: 09/2010
Anzahl Tests: 6
 
Auswertung der Testberichte

Die Nikon Coolpix L110 tritt die Nachfolge der L100 an. Nikon hält laut Test mit der Digitalkamera an dem Konzept einer günstigen Megazoom-Kamera für Einsteiger fest. Klassentechnisch liegt die Nikon L110 laut Test irgendwo zwischen Kompakt- und Bridgekameras.

Gehäuse & Bedienung
Die Nikon L110 ist laut der Testberichte eine typische kleine Bridgekamera mit herausstehender Optik. Ein Blitz ist mit dabei, dieser wird zum Aktivieren per Hand aufgeklappt. Das ist eine einfache, aber gute Lösung. Durch seine Position ein Stück über der Linse (im aufgeklappten Zustand) sitzt er weit über der optischen Achse, was die Gefahr roter Augen stark reduziert. Das Display kann gefallen: die Auflösung von 461.000 Pixeln auf 3'' sind überdurchschnittlich gut. Auch das Menü ist durch das gute Display gut einsehbar.
Nikon präsentiert mit der Coolpix L110 ein Modell, das auf manuelle Einstellmöglichkeiten zugunsten einer einfacheren Bedienung verzichtet. Die Automatik verspricht sorgenfreies Fotografieren für Einsteiger und Drauflos-Knipser, die allein den Auslöser betätigen wollen. Für ambitioniertere Ausflüge in die Fotografie ist laut Test die Nikon L110 mit diesen Einschränkungen freilich nicht geeignet – da fehlt die Möglichkeit der manuellen Einstellbarkeit von Zeit und Blende, auch fehlt ein manueller Fokus. Unterschieden wird zwischen einer normalen und einer Einfach-Automatik. Während bei der ersteren wenigstens z.B. noch Zugriff auf ISO-Empfindlichkeit, Belichtungskorrektur und die 14 Programmautomatiken etc. besteht, überlässt man in der Einfach-Automatik sämtliche Einstellungen der Kamera.

Optik & Bildqualität
Die Nikon Coolpix L110 ist mit ihrem 15-fach optischen Zoom mit einer Brennweite von 28 bis 420 mm für Weitwinkel- und Teleaufnahmen gleichermaßen geeignet. Die Lichtstärke von 3,5-5,4 ist durchschnittlich. Und mit dem Makromodus, der Aufnahmen aus nur 1cm Abstand zum Motiv ermöglicht, kommen laut Test kleinste Details ganz groß raus. Nikon wirbt mit einem fünffachen Schutz vor Verwacklungs- und Bewegungsunschärfe, allerdings basiert davon nur einer auf einem beweglich gelagerten Bildsensor.
Während sich der CCD-Sensor der Vorgängerin mit 10 Megapixeln begnügte, sind es beim neuen Modell 12,1 Megapixel, die sich auf dem Sensor tummeln. Mehr Pixel auf gleichbleibend kleinem Sensor? Das lässt ein erhöhtes Rauschverhalten erahnen. Die Nikon Coolpix L110 überarbeitet tatsächlich kameraintern die Bilder, um das Rauschen herauszurechnen. Das Ergebnis: zwar bleibt laut Test das Rauschen in allen Empfindlichkeiten auf fast gleichem Niveau, dafür verlieren die Bilder bei steigenden ISO-Empfindlichkeiten immer stärker an Details, die durch die Rauschunterdrückung glattgebügelt werden. An ISO 800 beginnen laut Test die Weichzeichnungs-Schlieren zu stören. Leider tritt an einigen Stellen chromatische Aberration (Farbsäume an Kontrastkanten) auf – ein typisches Phänomen bei Kameras, die versuchen, Kompaktheit mit großem Zoomumfang zu kombinieren. Die Farbwiedergabe der Nikon Coolpix L110 ist klassenüblich. Das bedeutet, dass die Farben weitestgehend neutral und gut abgebildet werden, allerdings etwas übersättigt sind, um die Bilder brillanter wirken zu lassen. Während fortgeschrittene Fotografen das lieber selber in der Nachbearbeitung machen (Stichwort: volle Bildkontrolle), kommt diese Werkseinstellung Drauflosknipsern zugute, denn die können die Bilder direkt entwickeln lassen. Gefallen haben im Test die Werte für Vignettierung (Randabschattung) und Verzeichnung.

Ausstattung & Geschwindigkeit
Videos können mit der Nikon Coolpix L110 in einfacher VGA-Auflösung und in HD (1.280 x 720 Pixel) inklusive Stereosound aufgenommen werden. Weil die beiden Stereo-Mikrofone nah nebeneinander, ist der Stereo-Effekt laut Test nicht besonders beeindruckend. Trotzdem attestierten die Testberichte der Coolpix L110 den Videos eine bessere Tonqualität, als viele Mono-Mikros der Konkurrenz liefern. Der Video-Modus hat eine eigene Start-Taste, so dass nicht groß im Menü herumgesucht werden muss, denn schnell ein Filmchen gedreht werden soll. Auch eine HDMI-Schnittstelle ist vorhanden.
Betrieben wird die Nikon L110 mit AA-Batterien. Damit wird die Kamera zwar recht schwer, allerdings hat diese Energieversorgung laut Test den Vorteil, dass Zweitakkus schnell und recht billig verfügbar sind, und im Notfall auch Einwegbatterien, die weltweit in jedem Kiosk oder an jeder Tankstelle zu haben sind, als Energielieferant einspringen können. Nikon ist es gelungen, den Stromverbrauch der Kamera im Vergleich zur Vorgängerin zu senken und somit die Akkulaufzeit zu verlängern. Während der L100 nach rund 300 Bildern die Puste ausging, soll die L110 mit der gleichen Ladung aus AA-Batterien erst nach 750 Bildern schlapp machen. Ein Test konnte immerhin 500 Auslösungen bestätigen – hier kommt es natürlich darauf an, wie stark die eingesetzten Akkus sind.
Die Auslösegeschwindigkeit inklusive Autofokus ist laut erster Tests schnappschusstauglich, liegt also im Schnitt unter einer halben Sekunde.

 
   
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Nikon Coolpix L120
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Tests mit Auszeichnung
Auszeichnung   Platz Wertung Ausgabe Quelle  
Bestnote "gut"   1 2.3 10/2010
Zitat: "Wer [...] flexibel bleiben möchte, braucht eine Kamera mit einem großen Zoombereich. Die Nikon Coolpix L110 für 235 Euro, eine der besten Kameras im Test, bietet den größten Zoomfaktor (über 12-fach)."
test
Bildqualität Sehr gut   k.A. 76.7 7/2010
Zitat: "Die Nikon L110 überzeugt mit ihrer starken Zoomleistung durch viel Gestaltungsspielraum bei der Wahl des Bildausschnitts. Sie besitzt fast keine manuellen Einstellmöglichkeiten, aber viele Motivprogramme und präzise arbeitende Automatiken. Darunter ist etwa der sehr gute Weißabgleich und die exakte Belichtungssteuerung zu nennen."
Kein Logo
Tests ohne Auszeichnung
Quelle   Platz Wertung Beste Schlechteste  
Computer Bild (12/2010)
  9 2.73 2.37 3.09
Zitat: "Ein Bild war zwar schon nach 0,3 Sekunden im Kasten, aber die Aufnahmen hatten vergleichsweise wenige Details und starke Farbabweichungen. Strom bezieht die Nikon aus vier Einwegbatterien, die reichten aber für über 2000 Fotos."
Audio Video Foto Bild (9/2010)
  7 2.73 2.55 2.73
Zitat: "PLUS: großes optisches Zoom, gute Bildqualität bei Tageslicht- und Blitzaufnahmen. MINUS: sehr lange Pause zwischen Aufnahmen, langsame Serienbilder."
ColorFoto (9/2010)
  3 53.0 61.0 37.5
Zitat: "Eine günstige Megazoomkamera mit schnellem Autofokus, hochauflösendem Monitor, aber wenigen Einstellmöglichkeiten."
Netzwelt.de (7/2010)
  k.A. - - -
Zitat: "Ein Objektiv mit 15-fachem Zoom, wie bei der Nikon Coolpix L110, reicht völlig aus. Bei größeren Brennweiten lässt sich der Bildausschnitt ohne Stativ nicht genau bestimmen. Die Bridgekamera überzeugt darüber hinaus mit einer unkomplizierten Bedienung. Die Bildqualität bewegt sich leicht unterhalb des Kompaktkamera-Durchschnitts."
 
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