Leica V-Lux 3 Test
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Preis: ab 182,00 €
- Typ: digitale Bridgekamera |
- 12.0 Megapixel |
- Bildsensor: CMOS, 1/2.33" |
- Display: 3.0 Zoll, 460.000 Bildpunkte |
- elektronischer Sucher |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 100 - ISO 3200 |
- Dateiformate: JPEG, RAW |
- Opt./Dig. Zoom: 24.0x / 4x |
- Brennweite: 25 - 600mm |
- Anfangslichtstärke: F2.8 - F4.5 |
- Verschlusszeit: 1/2000 - 60 Sek. |
- Makro: 1 cm |
- Opt. Bildstabilisation |
- Gesichtserkennung |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik, Halbautomatiken, Manuell |
- Erw. Speicher: SD, SDHC, SDXC |
- HDMI-Anschluss |
- Full-HD-Video |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Gewicht: 540g |
Kurz vorgestellt
Die Leica V-Lux 3 ist eine hochwertige Bridgekamera und verfolgt damit wie die das Konzept "Komplettpaket". In der Kamera stecken ein gewaltiger Zoom, ein Camcorder und voller Zugriff auf die Belichtungseinstellungen. Zielgruppe: alle, die sich noch nicht durchringen konnten, eine DSLR zu kaufen bzw. das Konzept Alles-in-Einem zu schätzen wissen. Für die Leica braucht man allerdings wie immer das entsprechende Kleingeld: der Preis steht noch nicht fest, wir schätzen aber, dass er wieder mal um die 800 Euro liegen wird. Leica lässt sich den kleinen roten Punkt nämlich sicher wieder gut bezahlen.
Viel geändert hat sich im Vergleich zur Vorgängerin V-Lux 2 nicht: weniger Megapixel zugunsten einer besseren Bildqualtät und ein auf 3.200 erweiterten ISO-Bereich, das war es im Wesentlichen.
Wer für eine vermutlich sehr ähnliche Leistung weniger bezahlen möchte, sollte sich die bereits sehr ausführlich getestete Panasonic Lumix DMC-FZ150 ansehen. Die sieht beinahe aus wie ein Klon der V-Lux 3, was aufgrund einer Entwicklungskooperative von Leica und Panasonic nicht verwunderlich ist. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden scheint nur im Lieferumfang zu liegen: Im Karton der Leica finden sich die sehr guten Programme Adobe Photoshop Elements und Adobe Premiere Elements.

Gehäuse – groß, gutes Display & Sucher
Lässt sich in diesem Punkt noch etwas Neues zur Leica V-Lux 3 sagen, was noch nicht zur FZ150 gesagt wurde? Hier nochmal alle Infos: Der 3-Zoll-Monitor ist schwenkbar und löst mit sehr guten 460.000 Pixeln auf. Daneben gibt es einen kleinen elektronischen Sucher, der mit 202.000 Pixeln auflöst und bis +-4 Dioptrien einstellbar ist. Mit 12,4 x 8,1 cm und 9,5 cm in der Tiefe ist die Kamera ein ziemlicher Brocken, und auch das Gewicht von 540 g trägt nicht unbedingt dazu bei, dass in puncto Kompaktheit oder Gewicht noch ein besonders großer Vorteil gegenüber DSLRs bestünde.
Bedienung – für alle was
Ob man zu den Fotofricklern gehört, die vor jedem Bild erst eine Minute alle Einstellungen überprüfen (können wollen), oder zu der Kategorie „Drauflosknipser“ gehört, die einfach nur auf das Motiv zielen und abdrücken wollen: die Leica V-Lux 3 bietet allen den richtigen Modus, also das von Spiegelreflex-Kameras bekannte „PASM“ auf dem oberseitigen Wahlrad. Hier kann eingestellt werden, ob man die Belichtung komplett der Kamera überlassen (P), oder im vollmanuellen (M) Modus oder mit den Halbautomatiken (A,S) fotografieren möchte. Eine Gesichtserkennung ist vorhanden, ebenso eine Belichtungskorrektur. Auf den Weißabgleich kann man neben diversen Voreinstellungen auch manuell zugreifen.
Optik – mehr geht kaum
Mit ihrem 24-fachen Zoom über ein Brennweitenspektrum von 25 bis 600 mm liefert die Leica V-Lux 3 alles, was man brauchen könnte. 25 mm ist eine sehr gute, überdurchschnittlich starke Weitwinkel-Anfangsbrennweite. Das Tele von 600 mm ist schon fast ein Fernglas. Ein optischer Stabilisator ist bei solchen Telelängen natürlich mit dabei, aber es ist fraglich, ob sich die längste Brennweite anders als mit Stativ nutzen lässt. Noch weiter verlängern lässt sich das Tele mit dem digitalen 4-fach-Zoom, aber das äußert sich vermutlich negativ bei der Bildqualität. Der Makromodus ist mit einer Nahbereichsgrenze von 1 cm sehr gut.
Bildqualität – Reduktion auf 12 MP für weniger Rauschen
Im Vergleich zur Vorgängerin V-Lux 2 wurde die Auflösung um 2 MP auf 12 Megapixel reduziert. So haben die einzelnen Pixel mehr Platz und sind nicht so anfällig für Rauschen. Dementsprechend wird die V-Lux 3 von Leica mit einer guten Nutzbarkeit der hohen ISO-Zahlen beworben. Bei der heimlichen Schwester Panasonic FZ150 scheinen die Maßnahmen mit Blick auf die Tests auch funktioniert zu haben. Mit einer Größe von 1/2,33 Zoll ist der Sensor für eine Kamera mit hochwertigem Anspruch aber nach wie vor nicht besonders groß.
Der ISO-Bereich geht von ISO 100 bis 3.200, Bilder können in den Formaten JPEG oder dem verlustfreien RAW aufgenommen werden.
Ausstattung – Full-HD-Video, Zubehörschuh & Adobe Elements
Die Leica V-Lux 3 kann Full-HD-Video mit 60fps aufnehmen und in den Formaten MP4 oder AVCHD speichern. Der Ton wird über ein Stereomikrofon mit Windgeräuschefilter aufgenommen. Der rudimentäre Videoschnitt kann durch eine kleine integrierte Software schon in der Kamera beginnen. Über HDMI können die Daten schnell und einfach auf einen Flachbild-Fernseher übertragen werden.
Der integrierte Blitz soll laut Hersteller bis 9,5 m reichen, eine Leitzahl wurde aber nicht genannt. Wem das nicht reicht, kann auch über den Zubehörschuh einen (optional erhältlichen) externen Blitz aufsetzen. Als Speicherkarten werden SD-, SDHC- oder SDXC-Karten akzeptiert. Als Notlösung steht auch ein integrierter Speicher bereit, der mit seinen 70 MB aber nicht weit reicht. Betrieben wird die Kamera mit einem proprietärem Lithium-Ionen-Akku. AA-Batterien hätten die Kamera noch schwerer und größer gemacht.
Ein Pluspunkt, der auch den hohen Preis der Leica V-Lux 3 ein wenig relativiert, ist das mitgelieferte Softwarepaket. Mit dabei sind Adobe Photoshop Elements und Adobe Premiere Elements.
Geschwindigkeit – fixe Serien
Während über die Auslösegeschwindigkeit ohne Tests noch nichts gesagt werden kann, ist die Serienbildfunktion der Leica V-Lux 3 vielversprechend. Mit 12 Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung bzw. 60 Bilder/Sek bei einer auf 3,5 MP reduzierten Auflösung kann man schöne Bewegungsstudien aufnehmen.
Tests ohne Auszeichnung
Testalarm
Meinungen
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