Leica V-Lux 2 im Test

Produktbild - Leica V-Lux 2

Preis: ab 242,28 €

  • Bridgekamera |
  • Auflösung: 14,1 MP |
  • optischer Zoom: 24 x |
  • Brennweite: 25 - 600 mm |
  • Anfangslichtstärke: 2,8 - 5,2 f |
  • Sensorgröße: 1/2.33 Zoll |
  • CMOS |
  • Displaygröße: 3 Zoll |
  • Displayauflösung: 460000 Pixel |
  • Manuell, Halbautomatik, Programmautomatik |
  • Lichtempfindlichkeit: 80 - 1600 ISO |

76,7%

Tests gesamt: 4
Gelistet seit: 10/2010

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Auswertung der Testberichte

Mit der Leica V-Lux 2 kommt eine Luxuskamera auf den Markt, keine Frage. Allein der Preis des Megazoomers von 749,- Euro UVP stellt das klar. Doch wie schon die Vorgängerin V-Lux 1 basiert die Leica-Digitalkamera auf einer Entwicklungs-Kooperative mit Panasonic, mit dem Ergebnis, dass die V-Lux 2 in vieler Hinsicht baugleich mit der Panasonic Lumix DMC-FZ100 (529,- Euro UVP) ist. Lohnt der Aufpreis? In puncto Bildqualität vielleicht nicht, aber ein paar Details mehr kann die Leica V-Lux 2 schon bieten. Inzwischen ist mit der V-Lux 3 die Nachfolgerin angekündigt.

Gehäuse & Bedienung
Ein 3-Zoll-Display liefert sowohl Leica als auch Panasonic, allerdings löst das klappbare Display der Leica mit sehr guten 460.000 Pixeln höher auf, dazu gibt es einen elektronischen Sucher. Die Leica kann außerdem einen Blitzschuh vorweisen, der der Panasonic fehlt.
Der Fotograf hat die volle manuelle Kontrolle über die Belichtung. Wer es einfacher möchte und nicht alles selbst einstellen will, kann auf eine Vielzahl Motivprogramme zurückgreifen. Alle Einstellungen lassen sich laut Test dank einer klaren, sortierten Menüstruktur gut vornehmen.

Optik & Bildqualität
Mit dem 24-fachen Zoombereich der Leica DC Vario-Elmarit-Optik über 25 bis 600 mm ist die Leica V-Lux 2 eine Immer-für-alles-gerüstet-Kamera. Sehr gut gefallen kann auch die gute Lichtstärke von f2,8 im Weitwinkel und F5,2 im Tele. Auch der Makromodus ist mit nur 1 cm Mindest-Motivabstand nicht schlecht. Der geriffelte Hebel, mit dem der Zoom betätigt wird, liegt laut eines Tests nicht optimal für den Zeigefinger. Dafür reagiert er präzise und bietet kleine Zoomstufen, so dass der Bildausschnitt gut gewählt werden kann.
Der 1/2,33-Zoll-CMOS-Sensor bietet eine effektive Auflösung von 14,1 Megapixeln. Die ISO-Empfindlichkeit liegt zwischen ISO 80 und 1.600. Hier unterscheidet sich die Leica V-Lux 2 von der Panasonic-Schwester durch die Sensor-Art: während letztere einen CCD-Sensor bietet, kann die Leica mit einem CMOS punkten, wie er meist in DSLRs eingesetzt wird.
Laut Test schafft die Leica V-Lux 2 eine gute Auflösung in den niedrigen Empfindlichkeiten. Ab ISO 400 fällt sie ab und wird ab ISO 800 als unschön beschrieben. Das Rauschen ist bis inklusive ISO 400 gut, danach wird es zunehmend sichtbar, auch wenn der Digitalkamera bis ISO 800 ein anständiges Rauschverhalten attestiert wird. Im Tele wurde ein deutliches Abfallen der Bildqualität festgestellt, besonders in puncto Dynamik. Das ist ein typisches Megazoomer-Problem, trotzdem befand ein Test, dass der Qualitätsverlust im Tele angesichts des hohen Preises zu stark sei.

Ausstattung & Geschwindigkeit
Wie es sich für eine Digitalkamera dieser Generation gehört, bietet die Leica für Videoaufnahmen einen eigenen Startknopf. FullHD-Videos können mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln bei 60 Halbbildern aufgenommen werden. Gespeichert werden die Bilder im AVCHD-Format. Eine kleinere Auflösung, also normales HD oder VGA, sind auch möglich. Der Ton wird mit einem integrierten Stereo-Mikrofon aufgenommen.
220,- Euro Preisunterschied für den roten Leica-Punkt? Nicht ganz, denn selbst wenn die Bildqualität der Leica V-Lux 2 identisch mit der der FZ100 wäre, kann sich die Bilanz durch die im Lieferumfang enthaltene Software Adobe Photoshop Elements 8 etwas verbessern.
Die Auslösegeschwindigkeit der Leica V-Lux 2 kann sich sehen lassen: mit 0,34 Sekunden im Weitwinkel und 0,4 Sekunden im Tele sind sehr gute Werte, vor allem in der Klasse Megazoomer, die normalerweise nicht annähernd so gute Zeiten hinbekommen. Dazu arbeitete der Autofokus laut Test nahezu fehlerlos. Auch die Startzeit und die Folgegeschwindigkeit wurden als gut beschrieben. Die Serienbildgeschwindigkeit liegt laut Hersteller bei 11 Bilder/Sekunde, bei einer auf 3,5 Megapixeln reduzierten Auflösung sind bis zu 60 Bilder/Sekunde möglich – wenn auch nur eine Sekunde lang. Im Test konnten die beworbenen 11 B/S nicht ganz bestätigt werden. Gemessen wurden „nur“ 9,75 Bilder/Sekunde. Doch das Ergebnis ist im Vergleich immer noch sehr gut. Vor allem, weil sich die Serienbildgeschwindigkeit im RAW-Modus kaum veränderte.
 

Testurteile der Fachpresse


Ausgabe 6/2012

Zitat: Die Vorgängerin der neuen V-Lux 3 löst mit 14,1 MP und einem Resultat von 79% in der Kategorie Bildqualität relativ gut aus. Der Zoom reicht von 25-600mm.

  • Platz 4 von 10
  • Wertung 84.4%

zum Test

test (Stiftung Warentest)
Ausgabe 6/2011

Zitat: Die Leica V-Lux 2 ist vielseitig einsetzbar. Mäßige Bilder bei hoher Empfindlichkeit. Sehr geringe Verzeichnung. Videos gut, in sehr hoher Auflösung. Hohe Einzelbildgeschwindigkeit.

  • Platz 4 von 7
  • Wertung Note 2.5

zum Test


Ausgabe 3/2011

Zitat: Unser Testsieger Leica verfügt über ein großzügiges Ausstattungspaket und ist mit einem Brennweitenbereich von 28-600 mm vielseitig einsetzbar. Zwar liefert die Leica, im Vergleich zur Panasonic FZ45, eine nicht so gute Bildqualität in Bezug auf Auflösung und Rauschen, überzeugt aber deutlich mit ihrer hohen Geschwindigkeit.

Auszeichnung

Bester im Test

  • Platz 1 von 3
  • Wertung 84.44%

zum Test


Ausgabe 3/2011

Zitat: Wenn eine Kompakte 750 Euro kostet, müssen die Bildergebnisse stimmen. Dies ist bei der V-Lux 2 zumindestens im Tele nicht der Fall.

  • Platz 2 von 4
  • Wertung 66.0%

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Joachim Geupel
25.09.2011

Rund herum enttäuscht

Ich besitze die V-Lux2 seit drei Wochen und bin von der Qualität der Bilder sehr enttäuscht.
Die Kamera neigt schon ab einem ISO-Wert von 400 ISO sehr zum rauschen. Die Bilder neigen dann dazu, grobkörnig zu wirken. Bei einer Aufnahme, die ich während fortgeschrittener Dämmerung gemacht habe, mit 1600 ISO entstanden sogar Farbverschiebungen, die sich dadurch äußerten, dass sich in der Mitte des Bilders ein anderer Farbton zeigt. Außerdem war im unteren Drittel ein rötlicher und ein bläulicher Streifen zu sehen.
Vielleicht ist das ein Problem des Sensors. Der Kundendienst von Leica hat sich noch nicht gemeldet.
Auf jeden Fall würde ich mir die Kamera nicht mehr kaufen.

Benotung 5 Sterne

KFS
27.06.2011

Klein, leicht und gut

Wer mit leichtem Gepäck reisen möchte, dem sei die Leica V-Lux 2 uneingeschränkt empfohlen. Sie ist schnell und mit einem Brennweitenbereich (25 - 600mm) ausgestattet, der keine Wünsche offenläßt. Die Bildqualität ist für eine Kamera dieser Kategorie sehr gut. (Bitte die mitgelieferte Gegenlichtblende verwenden).

Benotung 5 Sterne

Anonym
26.05.2011

ideal für unterwegs

kein schrauben und schleppen von Objektiven notwendig, denn der all-rounder hat alles wichtige dabei. Ich bin begeistert von der Kamera, auch wenn sie eine Profikamera nicht ersetzen kann und will.

Benotung 1 Sterne

GEG
02.04.2011

G.Uhlig

Eine Knipse mit Tubus und überflüssigem Schnick-schnak, etwas erweiterte Lumix TZ, aber nicht besser. Reicht an die TZ 10 nicht heran. Keine Konkurrenz zur V-Lux 1. Kein 'Leica-Niveau'. Schnelligkeit ist nicht Bildqualität, und da hapert es deutlich. Das 'Handbuch' ist das Letzte. Völlig überzahlte Kamera. Für das Geld gibt es weit bessere und vertretbare Angebote. Bewertung: 'Mangelhaft'.
h

Benotung 5 Sterne

W. G. Speer
22.03.2011

Alles dran und alles drin!

Wem eine DSLR-Ausrüstung zu schwer und aufwändig ist und außerdem eine schnelle Aufnahmebereitschaft liebt, macht mit der "Leica V-Lux 2" einen guten Kauf. Ich fotografiere mit Spitzen-Systemen von Leica und Canon, habe nun jedoch meist die "Leica V-Lux 2" dabei. Mein Fazit, unbeschwert hervorragende Fotos.