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Fujifilm FinePix S2500HD im Test - Produktbild 1
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Fujifilm FinePix S2500HD Test




Fujifilm FinePix S2500HD bei Amazon suchen   zum Preisvergleich für Fujifilm FinePix S2500HD   zum Kameravergleich für Fujifilm FinePix S2500HD
Typ: digitale Bridgekamera | 12.2 Megapixel | Bildsensor: CCD, 1/2.3" | Display: 3.0 Zoll, 230.000 Bildpunkte | elektronischer Sucher | Lichtempfindlichkeit: ISO 64 - ISO 1600 | Dateiformate: JPEG | Opt./Dig. Zoom: 18.0x / 6.3x | Brennweite: 28 - 504mm | Anfangslichtstärke: F3.1 - F5.6 | Verschlusszeit: 1/2000 - 8 Sek. | Makro: 2cm - 100cm | Opt. Bildstabilisation | Gesichtserkennung | Belichtungssteuerung: Automatik, Halbautomatiken, Manuell | Erw. Speicher: SD, SDHC | HDMI-Anschluss | HD-Video | Energie: 4x NiMH-Akku (AA), 4x Alkali-Batterie (AA) | Gewicht: 407g
 
Statistik
2 Testauszeichnungen
Gelistet seit: 07/2010
Letzter Test: 08/2010
Anzahl Tests: 3
 
Auswertung der Testberichte

Die Bridgekamera Fujifilm FinePix S2500HD bietet für die Betrachtung von Bildern und Filmen direkt von der Kamera auf einem HD-fähigen Bildschirm eine HDMI-Schnittstelle. Ansonsten ähnelt die S2500HD der etwas günstigeren FinePix S1800, die bis auf besagten HDMI-Anschluss identische Eckdaten präsentiert.

Gehäuse & Bedienung
Für eine Bridgekamera wurde die Fujifilm S2500HD in den Tests als recht klein und kompakt beschrieben. Trotzdem liegt sie dank eines Gewichts von ca. 407 g (mit Akkus und Karte) gut und sicher in der Hand. Die Tasten liegen so, dass die Digitalkamera mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand bedient werden kann. Die Druckpunkte sind laut Test gut eingestellt. Das 3''-Display löst mit 230.000 Pixeln nur mäßig auf, auch wenn diese Eckdaten zur Zeit den Durchschnitt bei den Neuerscheinungen repräsentieren. Es liefert laut Test eine stimmige Vorschau, die aber bei wenig Licht etwas verrauscht ist. Leider spiegelt das Display stark, was die Einsehbarkeit bei viel Sonne sehr erschwert. Auch ein elektronischer Sucher ist an Bord. Auf diesen muss allerdings manuell umgeschaltet werden, es gibt keinen Sensor, der erkennt, dass sich das Auge dem Sucher nähert. Außerdem ist er durch die geringe Vergrößerung und schlechte Auflösung nur als Notlösung akzeptabel. Das Stativ-Gewinde ist aus Kunststoff - also Vorsicht beim Einschrauben einer Stativ-Schnellwechselplatte, denn bei zu viel Druck kann im schlimmsten Fall  das Kameragehäuse platzen. 
Neben der üblichen Vollautomatik und diversen Motivprogrammen bietet die S2500HD auch das volle manuelle Programm mit einem manuellen Modus und Halbautomatiken. Auch Fortgeschrittene und Lernwillige werden hier also zufriedengestellt. Schade nur, dass laut Test keine manuelle Schärfefestlegung möglich ist.

Optik & Bildqualität
Die Brennweite der S2500D wird über eine Zoomwippe eingestellt. Das Brennweitenspektrum der Bridgekamera geht von 28 bis 504 mm – allerdings maß ein Test maximale 420 mm. Ob der nominell 18-fache Zoom tatsächlich real etwas kürzer ist, werden spätere Tests belegen müssen. Immerhin kann die Digitalkamera durch ein Weitwinkel von 28 mm gefallen. Der große Zoombereich wird in ca. 2 Sekunden komplett durchfahren. Interessant für alle, die gerne die „Action“ fotografieren (z.B. Sport oder Kinder) ist der „Instant Zoom“ Hierbei wird der Bildausschnitt, der später fotografiert wird, in einem Rahmen in der Displaymitte angezeigt. So kann man Tele-Bilder machen, ohne das Gesamtgeschehen aus dem Auge zu verlieren. Die langen Brennweiten werden durch einen mechanischen Bildstabilisator nutzbar gemacht. Der Makro-Modus ist mit 2 cm Mindestabstand zufriedenstellend - damit kann man Insekten formatfüllend fotografieren.
Die Bildqualität des 12-Megapixel-Sensors der S2500HD ist laut Test ihrer Klasse entsprechend. Wer eine Kamera mit (und sei es nur nominell) 18-fachen Zoom für weit unter 300 Euro will, muss sich allerdings auf ein paar Kompromisse einstellen. Im Gegensatz zur Fujifilm HS10, die sich auf 10 Megapixel beschränkt, muss die Bilder des 12-Megapixel-Sensor der Fujifilm FinePix S2500HD kameraintern stärker nachbearbeitet werden, um das Rauschen in den Griff zu bekommen. Das Ergebnis sind - im Vergleich zur HS10 - auf der einen Seite eine leicht höhere Auflösung, aber auch stärkeres Rauschen und Texturverlust bei steigenden ISO-Empfindlichkeiten, der ab ISO 1600 beginnt zu stören. Im Telebereich nimmt die Auflösung - wie bei eigentlich allen Superzoomern - etwas ab. Die Dynamik der S2500HD kann laut Test in den niedrigen Empfindlichkeiten gefallen, der Weißabgleich lieferte anständige Ergebnisse. In der Vorschau zeigt sich das Bild mit einer starken Verzeichnung, also einer Verzerrung des Bildes. Das ist typisch für Optiken, die ein großen Zoomspektrum umfassen. Im späteren Bild wird diese aber durch eine interne Nachbearbeitung korrigiert und fällt dann nicht mehr auf – gemessen wurde hier eine Verzeichnung von geringen 0,66%. Anders ist es mit der chromatischen Aberration, also Farbsäumen an Kontrastkanten, die ebenfalls besonders häufig bei Optiken mit einem großen Brennweitenumfang auftauchen. So können auch bei der Fujifilm S2500HD bunte Ränder an starken Helligkeitsübergängen gefunden werden.
Die Auflösungswerte der S2500HD wurden im Test als sehr gut beschrieben. Dies kommt nicht zuletzt dank eines starken Schärfefilters zustande. Dieser übertreibt es laut Test ein wenig, so dass Kontrastkanten stark überhöht werden. Auf Bildern, die mit einem Tintenstrahldrucker ausgedruckt wurden, sind diese aber nicht mehr sichtbar, so ein Testbericht. Das Rauschen der S2500HD bleibt laut Test auch bei steigenden ISO-Empfindlichkeiten kaum an, da auch hier ein interner Filter nachhilft.

Ausstattung & Geschwindigkeit
Die Fujifilm FinePix S2500HD wird mit vier AA-Batterien betrieben. Nachteil: Dadurch ist die Kamera relativ schwer. Vorteil: Zweit-Akkus kosten wenig, und zur Not kann man auch auf normale Batterien zurückgreifen, die man überall bekommt. Schade ist das Fehlen eines RAW-Modus. Videos werden mit maximal 1280 x 720 Pixeln und 30 Bildern/Sekunde gemacht. Ein HDMI-Anschluss ist, wie oben erwähnt, vorhanden. Das für die Übertragung notwendige HDMI-Kabel muss jedoch extra erworben werden; im Lieferumfang der S2500HD sind nur ein AV- sowie ein USB-Kabel enthalten. Ein Blitzschuh fehlt der Digitalkamera.
Die Geschwindigkeit der Fujifilm FinePix S2500HD wurde in den Tests als langsam beschrieben, dafür konnte aber der Autofokus durch seine Zuverlässigkeit überzeugen.

 
   
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Tests mit Auszeichnung
Auszeichnung   Platz Wertung Ausgabe Quelle  
Gut   k.A. 76.70 9/2010
Zitat: "PLUS: sehr kompakt, großer Zoombereich, Stromversorgung mit Mignon-Zellen (AA), Motiverkennungsautomatik. MINUS: Langsamer Zoom, niedrig auflösendes Display und Sucher, umständliche Menüführung, starke Verzeichnung im WW und Tele."
Kein Logo
Bildqualität Sehr gut   k.A. 78.6 6/2010
Zitat: "Die Fujifilm S2500HD ist eine sehr günstige Lösung, um im Urlaub praktisch alle Aufnahmesituationen abzudecken. Sie ist zwar größer als eine Ultrakompaktkamera, kann also nicht in der Hosentasche transportiert werden, bietet aber auch eine erheblich höhere Flexibilität bei der Bildgestaltung. Die Aufnahmequalität ist für eine Einsteiger-Bridgekamera sehr gut, auch wenn die Kamera die interne Schärfefilterung etwas übertreibt."
Kein Logo
Tests ohne Auszeichnung
Quelle   Platz Wertung Beste Schlechteste  
ColorFoto (8/2010)
  6 45.5 64.0 45.5
Zitat: "Die S2500HD kostet deutlich weniger als die HS10 und bietet trotzdem eine ansehnliche Ausstattung. Hauptkritikpunkt: die mäßige Feinzeichnung."
 
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