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Fujifilm FinePix HS30 EXR im Test - Produktbild 1
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Fujifilm FinePix HS30 EXR Test




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Typ: digitale Bridgekamera | 16.0 Megapixel | Bildsensor: CMOS, 1/2" | Display: 3.0 Zoll, 460.000 Bildpunkte | elektronischer Sucher | Lichtempfindlichkeit: ISO 100 - ISO 13 | Dateiformate: JPEG, RAW | Opt./Dig. Zoom: 30.0x / 2x | Brennweite: 24 - 720mm | Anfangslichtstärke: F2.8 - F5.6 | Verschlusszeit: 1/4000 - 30 Sek. | Makro: 7 cm bis 300 cm (Weitwinkel), 200 cm bis 500 cm (Tele), 1 cm bis 100 cm (Super Macro) | Opt. Bildstabilisation | Gesichtserkennung | Belichtungssteuerung: Automatik, Halbautomatiken, Manuell | Erw. Speicher: SD, SDHC, SDXC | HDMI-Anschluss | Full-HD-Video | Energie: Li-Ion-Akku | Gewicht: 687g
 
Statistik
0 Testauszeichnungen
Gelistet seit: 01/2012
Letzter Test: -/-
Anzahl Tests: 0
 
Kurz vorgestellt - erste Testberichte in Kürze

Die Fujifilm FinePix HS30 EXR ist die Nachfolgerin der erfolgreichen HS20. Diese konnte in den Tests sehr gut abschneiden, folglich werden an die HS30 hohe Ansprüche gestellt. Blickt man auf die technischen Daten, hat sich im Vergleich zur Vorgängerin wenig getan: gleiches Display, gleiches großes Brennweitenspektrum und gleiche Bildsensor-Eckdaten. Lediglich die Video-Auflösung wurde von HD auf Full-HD erhöht. Die wesentliche Veränderung soll sich aber laut Fujifilm im Detail abgespielt haben. Der Aufnahmesensor wurde demnach komplett überarbeitet und soll nun eine noch bessere Bildqualität bieten. Vor allem in puncto Rauschverhalten soll sich einiges getan haben.

Fujifilm FinePix HS30 EXR Frontansicht

Gehäuse – gutes Klapp-Display, große Maße
Mit ihren nicht gerade kompakten Maßen ist die Fujifilm FinePix HS30 EXR definitiv keine Kompaktkamera. Angesichts der Ausstattung sind die Maße aber gut. Das abklappbare Display scheint leicht über Durchschnitt zu liegen. Auf drei Zoll wird eine Auflösung von 460.000 Pixeln geboten, das verspricht eine recht scharfe Vorschau. Auch bei Sonnenschein soll das Display laut Hersteller gut einsehbar sein, doch genaueres werden erst die Tests zeigen. Auch ein elektronischer Sucher ist wieder mit dabei. Dieser bietet eine Auflösung von 920.000 Pixeln. Bei der Vorgängerin wurde der Sucher oft kritisiert, mal sehen, ob hier nachgebessert wurde.

Fujifilm FinePix HS30 EXR Rückseite

Bedienung – für alle etwas
Ob man es einfach mag oder lieber selbst alles einstellt, mit der Fujifilm HS30 EXR wird jeder glücklich. Ganz einfach geht es, wenn man die intelligente Automatik einstellt. Diese übernimmt alle Einstellungen von der Wahl des Motivprogramms bis zur ISO-Stärke und zum Weißabgleich. Wer hingegen lieber den Fortgeschrittenen-Weg geht, kann Zeit, Blende und alles weitere manuell einstellen. Dank eines Moduswahlrads und eines Einstellungsrads auf der Oberseite geht das schnell und einfach. Auch mit dabei: eine Fn-Taste für einen individuell einstellbaren Schnellzugriff.
Ein nettes Extra ist die Einstellung der Brennweite. Diese wird nicht über einen Zoomhebel, sondern über einen manuellen Zoomring um das Objektiv eingestellt.

Optik – Riesenzoom für alle Fälle
Mit ihrem 30-fachen Zoom deckt die Fujifilm HS30 EXR wohl so ziemlich alles ab, was man jemals an Brennweiten brauchen könnte. Es reicht wie bei der Vorgängerin von einem sehr guten 24-mm-Weitwinkel bis in einen sehr starken Telebereich von 720 mm. Wer noch weiter in die Ferne möchte, für den gibt es noch einen digitalen Zoom – hier droht allerdings eine stark abnehmende Bildqualität, auch wenn erst Tests genaueres werden verraten können.
Die Lichtstärke ist mit f2,8 bis f5,6 sehr gut, auch der maximale Makromodus kann mit seiner Naheinstellgrenze von 1 cm gefallen. Ein mechanischer Bildstabilisator ist mit an Bord – anders wären die langen Brennweiten auch nicht nutzbar.

Fujifilm FinePix HS30 EXR mit ausgefahrener Optik

Bildqualität - Vielversprechend
Die HS30 EXR bietet wie die Vorgängerin einen 16-Megapixel-CMOS-Sensor. Pluspunkte gibt es schon ohne Test für die überdurchschnittliche Sensorgröße von 1/2 Zoll. Die Aufnahmen können auch im verlustfreien RAW-Format gespeichert werden. EXR-Sensoren sind übrigens eine Fujifilm-Eigenart, die ein paar praktische Möglichkeiten liefern. Es können bei EXR-Sensoren einige Pixel zusammengeschaltet werden. Dadurch verringert sich zwar einerseits die Auflösung, andererseits sind die Pixel auf diese Art effektiv größer und besser geeignet für schlechte Lichtverhältnisse. Ein anderer EXR-Modus lässt die Pixel unterschiedlich lange belichten, so dass (ebenfalls bei reduzierter Auflösung) ein Bild mit einem erhöhten Kontrastumfang entsteht.
Wie sich die Bildqualität der HS30 EXR im Test schlägt, wird sich zeigen.

Ausstattung – Full-HD-Video und viele Spielereien
Im neuen Full-HD-Videomodus kann bei der HS30 optional auch manuell fokussiert werden, was die kreativen Einsatzmöglichkeiten etwas erweitert. Ebenfalls neu ist der Gesichts-Verfolgungsmodus. Hat die Gesichtserkennung ein Gesicht anvisiert, wird es bei Bewegungen verfolgt und im Fokus behalten. Wieder mit dabei sind der 360°-Panoramamodus und der TTL-Blitzschuh. Wem als der integrierte kleine Blitz nicht recht, kann auf einen der zwei optional erhältlichen Aufsteckblitze mit LZ42 bzw. 20 ausweichen. Betrieben wird die Digitalkamera mit einem Lithium-Ionen-Akku, der laut Hersteller bis zu 600 Bilder pro Ladung schafft.

Geschwindigkeit – noch keine Tests…
…und ohne diese lässt sich zu der HS30 noch nicht viel sagen. Laut Hersteller liegt die Serienbildgeschwindigkeit der Kamera wie beim Vorgängermodell bei bis zu 8 Bilder/Sekunde. Außerdem sollen sich Auslöse-, Speicher- und Startzeiten verbessert haben.

Fazit & Alternativen
Die Fujifilm FinePix HS30 EXR ist eine vielversprechende Kamera mit Rekordzoom. 30-fache Zooms sind selten, Alternativen wären z.B. die Olympus SP-800 UZ oder die Sony Cyber-shot DSC-HX100V. Beide bieten aber weder das RAW-Format, noch den EXR-Modus der HS30 oder einen so großen Sensor. Wer auf der Suche nach einem hochwertigeren Produkt ist, sollte sich die Fujifilm X-S1 ansehen, die allerdings „nur“ einen 26-fachen Zoom bietet.

 
 
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