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Casio Exilim EX-FH25 im Test - Produktbild 1
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Casio Exilim EX-FH25 Test



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Typ: digitale Bridgekamera | 10.1 Megapixel | Bildsensor: CMOS, 1/2.3" | Display: 3.0 Zoll, 230.400 Bildpunkte | elektronischer Sucher | Lichtempfindlichkeit: ISO 100 - ISO 3200 | Dateiformate: JPEG, RAW | Opt./Dig. Zoom: 20.0x / 4x | Brennweite: 26 - 520mm | Anfangslichtstärke: F2.8 - F4.5 | Verschlusszeit: 1/2000 - 30 Sek. | Makro: 1cm - 12cm | Opt. Bildstabilisation | Belichtungssteuerung: Automatik, Halbautomatiken, Manuell | Erw. Speicher: SD, SDHC | HD-Video | Energie: NiMH-Akku, AA/ Alkali-Batterie, AA | Gewicht: 565g
 
Statistik
5 Testauszeichnungen
Gelistet seit: 06/2010
Letzter Test: 03/2011
Anzahl Tests: 11
 
Auswertung der Testberichte

Bei der Casio Exilim EX-FH25 handelt es sich um die Nachfolgerin der EX-FH20 und hat wie diese viele Highspeed-Aufnahmefunktionen für Foto und Video. Die Bridgekamera bietet einen großen Zoombereich mit einem sehr guten Weitwinkel, auch manuelle Einstellungen sind an Bord. Durch den langsamen RAW-Modus ist die Casio Exilim EX-FH25 aber nur eingeschränkt als DSLR-Zweitkamera zu empfehlen.

Gehäuse & Bedienung
Die Casio Exilim EX-FH25 ist in Japan und in den USA bereits seit November 2009 zu haben. Nun schafft es die Bridgekamera auch auf den europäischen Markt. Laut Test bietet die Bridgekamera durch den durchdacht geformten Handgriff eine gute Ergonomie und sicheren Halt. Die Tasten gefallen im Test durch eine gute Größe. Die Verarbeitungsqualität konnte überzeugen, nur das Stativgewinde wurde kritisiert. Dieses ist aus Plastik und kann bei einem zu festen Eindrehen des Stativgewindes brechen. Außerdem liegt es laut eines Testberichts außerhalb der optischen Achse. Gefallen haben aber in den Tests der gute Auslösedruckpunkt und das 3''-Display der Casio Exilim EX-FH25. Dieses löst mit 230.000 Pixeln zwar durchschnittlich auf, zeigt aber eine brillante Vorschau. Falls zu viel Sonnenschein das Display doch mal uneinsehbar machen sollte, ist auch ein elektronischer Sucher ist vorhanden. Dieser wurde aber im Test als grobpixelig, kontrastarm, ruckelig und klein beschrieben. Immerhin bietet er einen Dioptrienausgleich.
Die Bedienung kann sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen gefallen. 26 Motivprogramme bieten eine simple, sichere Möglichkeit, auch ohne fotografisches Grundlagenwissen an gute Bilder zu kommen. Fortgeschrittene können auf eine volle manuelle Einstellungsmöglichkeit oder Halbautomatiken (P/S/M/A) zurückgreifen. Die Blende kann dabei zwar nicht komplett frei, aber in vielen Schritten eingestellt werden; im Weitwinkel waren es laut Test 10 Schritte. Leider können die Halbautomatiken laut Test nur über das Menü verstellt werden. Das Einstellrad auf der Oberseite, wo sich diese Verstellmöglichkeit normalerweise befindet, ist zum größten Teil den vielfältigen Serienbild-Modi (s.u.) gewidmet.

Optik & Bildqualität
Zur Ausstattung der Casio Exilim EX-FH25 zählen ein 20-facher Zoom mit einem Brennweitenspektrum von 26 bis 520 mm. Damit sind von einem sehr starken Weitwinkel bis zu einem sehr starken Tele alle Brennweiten an Bord, die man je brauchen könnte. Die langen Brennweiten werden von einem optischen Bildstabilisator unterstützt, der laut Test sehr gut funktioniert – ansonsten hätte man mit diesen langen Brennweiten aber auch nichts anfangen können. Auch der Makromodus ist mit einem Mindest-Motivabstand von 1 cm gut.
Wie die Vorgängerin ist auch die EX-FH25 mit einem CMOS-Sensor ausgestattet, jedoch kommt in diesem Fall die neuartige BSI-Technologie (Backside Illumination), ein sogenannter Backlight-Sensor, zum Einsatz. Von der „Rückseite beleuchtet“, dass bedeutet, dass die verbindende Elektronik nicht zwischen dem einfallenden Licht und dem lichtempfindlichen Sensor liegt. Aus diesem Grund ist die lichtempfindliche Fläche größer bzw. der Sensor ist lichtempfindlicher. In der Digitalfotografie gilt die Regel: je länger die Belichtungszeit, desto anfälliger für Rauschen sind die Bilder. Die Backside Illuminated-Technologie zielt also auf eine geringere Rauschanfälligkeit der Fotos.
Die Bildqualität der Casio Exilim EX-FH25 wurde in den Tests als durchwachsen dargestellt. Für eine Superzoom wurde ihr aber schon mal eine insgesamt gute Bildqualität bescheinigt. Nur die schwache Auflösung, besonders im Tele, und ein hoher Randabfall der Auflösung über alle Brennweiten wurden kritisiert. Außerdem konnte man chromatische Aberration (Farbränder an Kontrastkanten) entdecken - beide Kritikpunkte sind laut Test typisch für Superzoom-Kameras. Die hochwertigere Exilim FH100, die der FH25 in vielen Punkten ähnelt, allerdings keinen so großen Zoombereich hat, schnitt in den Tests zur Bildqualität besser ab. Das Rauschverhalten der EX-FH25 wurde für eine Kamera dieser Klasse als gut bewertet, was aber nicht zuletzt dem recht starken Rauschfilter zu verdanken ist, der weiter auf die Auflösung drückt. Selbst in den niedrigen Empfindlichkeiten von ISO 100 bis 200 war der Glättungseffekt laut eines Tests schon zu sehen. Der Weißabgleich der Digitalkamera wurde in den Testberichten als sehr gut bewertet. Die Farbdarstellung war für eine Kamera dieser Preisklasse erstaunlich gering - normalerweise sind die Bilder günstiger Kameras übersättigt, weil knallige Farben dem durchschnittlichen Konsumenten besser gefallen. Hauttöne wurden schön rosig dargestellt.

Ausstattung & Geschwindigkeit
Die Casio Exilim EX-FH25 bietet optional parallel zu den JPEG-Aufnahmen einen RAW-Aufnahmemodus. Das RAW-Format ist das offene DNG. Leider stehen in diesem Modus nur die ISO-Empfindlichkeiten 100, 200 und Auto zur Verfügung. Außerdem dauert die Speicherung der RAW-Bilder mit 10 Sekunden viel zu lange. Damit wird der RAW-Modus so unpraktisch, dass keine Empfehlung der Casio Exilim EX-FH25 als Zweitkamera für DSLR-Fotografen abgegeben werden kann. Schade ist laut Test auch das Fehlen einer Belichtungsreihenfunktion, aber immerhin gibt es einen HDR-Modus.
Betrieben wird die EX-FH25 mit AA-Batterien. Das hat den Vorteil, dass Zweitakkus recht günstig zu haben sind und im Notfall in jedem Laden auf der Welt Energienachschub besorgt werden kann. Der Nachteil ist das recht hohe Gewicht der vier Akkus. Mit einer Ladung kommt man dafür schön weit: überdurchschnittlich gute 370 bis 500, in einem Test gar 210 Auslösungen sind möglich. Das Akkufach wird mechanisch verriegelt, so können die Akkus nicht versehentlich herausfallen. Gefallen hat auch das seitlich angebrachte Speicherkartenfach. Wenn die Kamera auf einem Stativ befestigt ist, können die Speicherkarten ohne Abschrauben der Kamera gewechselt werden.
Extrem hohe Bildfrequenzen sind im Videomodus möglich. Die FH25 kann Videos mit bis zu 1000 Bildern pro Sekunde aufzeichnen, um sie dann in Zeitlupe abzuspielen. So sollen Bewegungsabläufe sichtbar werden, die dem menschlichen Auge sonst verborgen bleiben. Allerdings beträgt die Auflösung dieser Highspeed-Videos gerade einmal 224 x 60 Pixel, und laut Test benötigt man sehr gutes Licht für diese Aufnahmen. Bei VGA-Auflösung sind 120 Bilder pro Sekunde möglich. Videos mit HD-Auflösung werden mit gewöhnlichen 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen. Die Schärfe wird während der HD-Videoaufnahme gut und effektiv nachgeführt. Auch der optische Zoom steht während des Filmens zur Verfügung, allerdings wird der Ton dann kurz abgestellt. Ein HDMI-Anschluss ist leider nicht vorhanden.
Aber auch jenseits des Videomodus ist die Digitalkamera Highspeed-fähig. Im Serienbildmodus kann die FH25 laut Hersteller beispielsweise 30 bis 40 Bilder pro Sekunde schießen, ohne dass die Auflösung dabei drastisch reduziert wird (9 statt 10 Megapixel). Das kann die EX-FH25 laut Test aber nur 0,75 Sekunden lang, also knapp 30 Serien-Bilder, weil dann der Pufferspeicher voll ist. Um bei einer so kurzen Aufnahmezeit den richtigen Moment nicht zu verpassen, können die Bilder bei gedrücktem Auslöser kontinuierlich in einem Zwischenspeicher abgelegt werden, wobei die jeweils ersten Bilder immer wieder überschrieben werden, bis man den Auslöser wieder loslässt - dann werden die zuletzt gespeicherten Bilder fest gespeichert. So wird die mangelnde menschliche Reaktionszeit ausgeglichen. Serien können aber auch langsamer mit einer längeren Zeitüberbrückung eingestellt werden. Die normale Auslöseverzögerung ist leider nicht ganz so überzeugend wie der Serienbildmodus. Sie liegt bei ca. 0,56 Sekunden und liegt damit ganz knapp außerhalb unseres Schnappschusstauglichkeits-Kriteriums - typisch Superzoom. Die Einschaltzeit der Digitalkamera liegt laut Test bei ca. 3 Sekunden. Das ist angesichts des großen Zooms, der erst einmal ausgefahren werden muss, ganz in Ordnung.

 
Tests mit Auszeichnung
Auszeichnung   Platz Wertung Ausgabe Quelle  
Bildqualität Gut   k.A. 74.9 11/2010
Zitat: "Die Casio EX-FH25 ist eine besonders preiswerte Bridge-Kamera mit einer ungewöhnlichen Ausstattung. [...] Hervorzuheben sind die starken Leistungen bei Serienbildern und Zeitlupenvideos. Abstriche gibt es für die niedrigen Ergebnisse im Auflösungstest, die nicht zeitgemäßen LCD-Monitore und die niedrige Farbsättigung."
Kein Logo
Testsieger   1 1.25 10/2010
Zitat: "Die Bildqualität ist gut. Nur bei höheren Empfindlichkeiten wird das Bildrauschen zu stark. Insgesamt kann die Casio Exilim überzeugen und ist auch für engagierte Hobbyfotografen eine Empfehlung wert."
PC Pr@xis Logo
Preistipp   k.A. 80.9 7/2010
Zitat: "Abschließend können wir der Superzoom-Bridgedigitalkamera eine ordentliche Bildqualität attestieren. Im Vergleich zu ihrer Vorgängerin, der Casio Exilim EX-FH20, hat sie etwas zugelegt."
dkamera.de - Tipp
Highspeed-Tipp   k.A. 80.9 7/2010
Zitat: " Noch beeindruckender als die Serienbilder sind die High-Speed-Videos. Beginnend bei 120 Bildern/Sekunde (640x480 Pixel) sind auch Bildraten von 240 Bildern/Sekunde (448x336 Pixel), 420 Bildern/Sekunde (224x168 Pixel) und sogar 1.000 Bilder/Sekunde (224x64 Pixel) möglich. Sie werden natürlich ohne Ton aufgezeichnet. "
dkamera.de - Tipp
4 Dots   k.A. 4.0 6/2010
Zitat: "Mit der Exilim EX-FH25 strebt Casio an, gleich drei Wünsche auf einmal zu erfüllen: großer, universeller 20fach-Zoombereich mit 26 mm Weitwinkel (KB), Highspeedfunktion und hohe Lichtempfindlichkeit dank BSI-CMOS-Sensor. Wie für eine Superzoom-Bridgekamera üblich bietet die FH25 eine reichhaltige "Standardausstattung" mit großem 3"-Bildschirm, elektronischem Sucher, manuellen Belichtungseinstellungen, HD-Videoaufzeichnung und manuellem Fokus..."
Digitalkamera.de - 4 Sterne
Tests ohne Auszeichnung
Quelle   Platz Wertung Beste Schlechteste  
SFT (4/2011)
  2 1.7 1.4 2.2
Zitat: "Sie ist zwar nicht die zoomstärkste Bridge-Kamera im Test, überzeugt jedoch mit astreiner Verarbeitung, sehr guter Handhabung und gelungener Bedienung. Nicht zuletzt stimmt auch die Bildqualität."
test (1/2011)
  k.A. 2.7 2.3 3.0
Zitat: "Sehr gute Farben […] Sehr gut bei wenig Licht. Guter Stabilisator. Farbsättigung und Kontrast vermindert und zu helle Bilder bei hoch eingestellter Empfindlichkeit. Langsam."
PC Welt (1/2011)
  5 2.79 2.09 3.24
Zitat: "PLUS: Gute Eingangsdynamik, 30 Serienbilder pro Sekunde, 20fach-Zoomobjektiv, mechanischer Bildstabilisator. MINUS: Niedrige Auflösung, geringe Ausgangsdynamik."
CHIP FOTO VIDEO digital (11/2010)
  5 68.9 85.7 57.3
Zitat: "Im Test haben wir 1,2-Volt-Akku-Zellen mit 2.500 Milliamperestunden (mAh) verwendet. Unter diesen Voraussetzungen bringt es die Casio FH25 beispielsweise auf satte 370 bis 1.210 Aufnahmen."
CHIP FOTO VIDEO digital (9/2010)
  3 71.6 82.7 62.2
Zitat: "PLUS: Klasse Highspeed-Modi, 20-fach-Zoom, gute Akkulaufzeit. MINUS: Bildqualität nicht optimal, relativ hohes Gewicht."
Netzwelt.de (7/2010)
  k.A. - - -
Zitat: "Die Casio Exilim EX-FH25 punktet vor allem mit ihrer umfangreichen Ausstattung und Zusatzfunktionen wie Highspeed-Serienaufnahmen oder Zeitlupenvideos. Die positiven Auswirkungen des lichtempfindlichen Bildsensors sind erkennbar, aber gering. Die Bildqualität bewegt sich aber trotzdem oberhalb des Kompaktkamera-Durchschnitts."
 
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